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älteren schweizerischen Schriftsteller benutzt, und bei denmeisten Arten ist die Litteralur angeführt. Die Anzahl derbeschriebenen Arten ist auf 44 gestiegen. Einige Verwechs-lungen und Irrthümer wurden später durch Agassiz nach-gewiesen, der auch in der Ichthyologie der Schweiz eineneue Epoche begründete. Ungefähr gleichzeitig mit Hart-mann’s Arbeit, aber diesem unbekannt, erschien als hinter—lassenes Werk von Juri ne die Histoire abregee des Pois-sons du lac Leman, accomp. de planches dessinees etgracees sous la direction de l’auteur ') Der Verf. hatte sichin den letzten Jahren seines Lebens mit Vorliebe diesemZweige der Naturgeschichte zugewendet, und seine Arbeiterhielt auch die volle Anerkennung seiner hierüber urtheils-fähigen Zeitgenossen. Jurine zählt im Genfersee 21 Arten,während Hazoumowsky in den vier See’n nur IG bekanntwaren, Bridel dagegen im Genfersee allein 29 kennen will. —In der von Agassiz durchgesehenen Fauna * 2 ) von Sehinzsind 42 schweizerische Fischarten aufgezählt.
Die Naturgeschichte der Land- und Wasserschneckenhatte bisher in der Schweiz keine Freunde gefunden, undauch die wichtigeren Arbeiten während des vorliegendenZeitraums kamen erst später zum Abschluss. — Die älte-sten Verzeichnisse schweizerischer Conohylien finden sichauch wieder in dem Jorat von Hazoumowsky und inder Faunula von Coxe.
Razo umow s ky durchgeht die ganze Linne’sche Classeder Würmer und nennt vorerst, als in der Waadt einheimisch,das Wasserkalb, den Regenwurm, 5 Arten Rlutigel QFasciolaund Hirudo ), 6 Arten Nacklschnecken. Von Schalthierenzählt er 4 Arten Muscheln und 16 Arten Schnecken; ausser-dem einen Süsswmsserschwamm und die von Trembley unter-