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Auch durch scheinbar kürzere Linien nicht so bald genommen werdenkann. Aus diesem Grunde, fast mehr als wegen ihrer lokalenBedeutung, bildete denn auch die linkufrige Bahn ein wünschbaresObjekt für eine größere Eisenbahnunternehmung, somit auch fürdie Nordostbahn-Gesellschaft. Wenn dieselbe früher auf dieseLinie weniger Werth gelegt hatte, durfte sie solche unter den ver-änderten Verhältnissen nicht wohl in andere Hände kommenlassen.
Ungünstiger steht die rechtufrige Bahn; durch den langenund schmalen See ist hier der Einfluß des Gotthardvcrkchrs ab-geschnitten, da eine Verbindung nach jener Richtung viel vortheil-hafter mittelst der Dampfschiffahrt quer über den See nach ein-zelnen Stationen der linkufrigen Bahn stattfindet, als mit demweiten Umweg um den See herum. Diese Bahn sieht sich dahernur auf den Lokalverkehr und einen Theil des durchgehendenVerkehrs von Weesen nach Zürich angewiesen, hat dabei aber nochdie Konkurrenz der Vereinigten Schweizerbahnen durch die Linieüber Uster , der linkufrigen Bahn und der Dampfschiffahrt aus-zuhalten.
Unter diesen Umständen möchte die rechtufrige Bahn über-haupt weniger nothwendig, wo nicht überflüssig erscheinen; indieser Ansicht lag denn auch ohne Zweifel der Grund für die anfäng-liche Zurückhaltung der Bevölkerung Zürichs dieser Bahn gegenüber.
Der Verkehr auf dem rechten Ufer, wie er sich schon mit derDampfschiffahrt entwickelt hat, ist jedoch so groß, daß er sich,nachdem einmal das linke Ufer eine Bahn haben wird, nicht mitder Schiffahrt begnügen kann, und unbedingt ebenfalls eine Bahnverlangen muß. Einmal erstellt, erhält diese durch die Kon-kurrenz, welche sie hinwiederum der linkufrigen Bahn und derLinie über Uster macht, eine weitergehende Bedeutung.
Die Eröffnung der Arlbcrgbahn, welche zwar noch nichtbeschlossen ist, aber aus politischen Rücksichten Oestreichs wohl"ls gesichert angesehen werden darf, wird den durchgehenden Ver-ehr längs des Zürichsecs sehr heben, da diese Linie von Feld-