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Die rechtufrige Seebahn mit ihren verschiedenen Traces und deren Bedeutung für Zürichs Entwicklung / bearbeitet von A. Bürkli-Ziegler
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Förderung des öffentlichen Verkehrs, als eine Erschwerung des-Migen der linkufrigen Bahn zu Gunsten der rechtufrigen beab-sichtigt sei, eine Tendenz, welche gegenüber der DampfschifffahrtMr zu deutlich zu Tage tritt.

Mcht genug, daß die Seestraße schon durch die linkufrigeBahn gekreuzt wird, soll dieß auch noch durch die rechtufrige ge-schehen, wodurch der Nachtheil dieses Ueberganges geradezu ver-doppelt wird. Ob diese Kreuzung mittelst zweier getrennter Liniengeschieht, oder ob die Züge die gleichen Geleise benutzen, ist ganzgleichgültig, da bei einem Uebergang L Niveau nicht die Zahl derGeleise, sondern diejenige der sie bcfahrenden Züge ausschließlichw Betracht kommt.

Außerhalb der Stationen Tonhalle und Enge, durch die todteStraßenstrecke hinter den Stationen vom Mittelstück des Quaisgetrennt, bleiben an beiden Seiten noch Uferstrecken, welche manuns zur Erstellung der Quai's anweisen wird. Niemand kann unsweis machen, daß eine solch zerrissene Anlage noch irgend welcheAnziehungskraft habe und einen Nutzen bringe, der die GemeindenDr baldigen Ausführung bewegen könnte. Die Ausführung desWetli'schen Projekts bedeutet darum gänzliche Verhinderung dieserQuaianlagen.

Warum nun alle diese Schädigungen, nachdem doch gezeigtwurde, daß die Längenvcrhältnisse, die Betriebsvcrhältnisse idieFahrzeit und die Gefällsverhältnisse des Seetraces ungünstiger alsjene des städtischen Traces sind und in den Kosten jedenfalls keinbedeutender Unterschied besteht?

Gründe für das Wetli'sche Trace.

Nach der Versicherung des Comites sollen die Kosten derstädtischen Linie jene des Wetli'schen Traces, im größten Wider-sprüche mit den Berechnungen des Herrn Moser, um mindestens3 Millionen Franken übersteigen. Wie wir gesehen, ist dabei dieStrecke Enge-Nvrdostbahnhof, welche beim Wetli'schen Trace von