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Es ist somit die städtische Station eher näher und zwar ganzentschieden für die Gegend vom Krcuzplatz, von der Mühlebach-straße und von der Nümistraße, also den ganzen obern Theilvon Riesbach, ganz Hottingen , Muntern und Obcrstraß.
Es springt übrigens in die Augen, daß die in der Mitte einesQuartiers liegende Station Stadelhofen bequemer sein muß,als die Station Tonhalle, welche an der äußern Grenze des-selben Quartiers liegt.
Hinsichtlich der Lage des Gebäudes läßt dasjenige im Hinter-grund der Anlage mit freier Ansicht von allen Zufahrtsstraßenjedenfalls nichts zu wünschen übrig.
Wie unter solchen Umständen die Gemeinde Hottingen fürdas Tonhalleprojckt gegenüber dem städtischen Projekt sich begeisternsoll, ist schlechterdings nicht einzusehen.
Nun soll aber die Station Stadelhofen zu klein sein. Aller-dings ist der für 4 Geleise in Aussicht genommene Raum von1000 Fuß (300 Meter) Länge und 80—IM Fuß Breite kleiner,als der in der Tonhalle vorgesehene. Wenn man aber berück-sichtigt, daß die beiden großen Stationen Londons in CannonSlreet und Charing Croß, welche beide Kopfstationen sind, bei430 aus- und einfahrenden Zügen per Tag, eine Länge von 8«XL(240 Meter) bei 200^ (60 Meter) Breite haben, so sollte dieStation in Stadelhofen doch wohl ausreichend erscheinen, wiegewaltig auch der Verkehr am rechten Ufer werden mag, um soeher, weil diese Station keine Kopfstation, nicht einmal eine Kreuzungs-station ist. Jedenfalls kann die ungenügende Größe dem Publikumnicht störend werden. Gewiß wird auch der Platz für eine denBedürfnissen entsprechende Eilgutstation gefunden, um so mehr,als gar kein Grund vorliegt, das per Camionage zu spedirendeEilgut hicher zu dirigiren, sondern nur dasjenige mit ganz beson-derer Bestimmung für diese Gegend. Der vorhandene Raum wirdnoch dadurch vergrößert, daß sich in der nach englischer Uebungzu konstruirenden Stützmauer der Hintern Seite ohne MehrkostenMagazinräume von großer Ausdehnung gewinnen lassen.