durch die Dampfschifsfahrtsgeselljchast am Stadthausquai uud imKaufhaus vermittelt wird, mit eiuer Uferlänge von 100 Meter.
4. Den Roh- und Baumaterialienverkehr zum größten Theilim Hafen in Stadelhofen , theilweisc auch am Stadthausquaidenn dortigen Steiukrahn, mit einer Uferläuge von 630 Meteruud einem Flächeninhalt der Lagerplätze von über 5000 Quadrat-meter.
5. Den Verkehr der Ruder- und Segelschiffe am Sonnen-quai und Stadthausquai mit einer Uferläuge von 50 Meter.
Dabei bildet die Limmat von oberhalb der Banschanze biszur Wasserkirche und zum Kaufhaus einen Hauptbcstandtheil desHafens, in welchem sich der ganze Personen- und Güterverkehrmit einziger Ausnahme der Rohmaterialien abwickelt; ein beson-derer Schutz gegen Wellen und Wind ist hier der geschütztenLage wegen unnöthig. Für den Rohmaterial-Verkehr in Stadel-hofen bildet der dortige eigentliche Hafen einen ausreichenden, aberkeineswegs nnnöthigen Schutz.
Das Verhältniß der Stadt zu diesen verschiedenen Abthei-lungen des Schiffsverkehrs, sowie der Einfluß des vorliegendenTracö's auf solche ist so verschieden, daß dieselben nothwendigauseinander gehalten werden müssen.
Von Vorneherein muß der Ansicht entgegengetreten werden,als ob durch Erstellung der beiden Seebahnen der Schifsverkehrganz dahin fallen, oder doch wenigstens so alle Bedeutung ver-lieren werde, daß er kaum mehr als öffentlicher Verkehr zu be-trachten sei, daher keinen jSchutz der Behörden mehr verdiene,und durch eine Eisenbahnunternchmung beeinträchtigt werdendürfe, selbst wenn solche ohne bedeutenden Nachtheil eine andereRichtung verfolgen könne.
Zu dieser Anschauung und zur Aufstellung des WetlischenProsektes mögen die Verhältnisse einiger kleinerer Seen Anlaßgegeben haben, wo allerdings durch die Eisenbahn die vorzugs-weise in die Augen fallende Personenbeförderung mittelst Dampf-schiffen ganz verdrängt wurde. Für unsere Ansicht sprechen da-