im Jahre 46 (Eauliu 43), Embrun 57, Briam^on 52,Corps am oberen Lauf des Drac 51 cm. Regen, mehrdie etwas freier exponirten Orte wie Gap 76, Serres 70,Castellane in den Basses-Alpes 88 und Dieu le fit 107.
Das Gebiet der Isere, wo sich bereits der NW.fühlbar macht, empfängt im Ganzen mehr Regen, alsdas der Durance, und sind für die Stationen Grenoble1)7, Chambery 103, Albertville 109, Moutiers (nur 4 Jahre)110 cm. angegeben, während im gegenüberliegendenGebiet der Dora Baltea Aosta nur 56 und Cogne 68 cm.Regen empfängt. 1 )
Bür die Centralalpen haben wir natürlich die ge-ringsten Regenmengen in den interalpinen Thälern derRhone 2 ) und des Inn , ein Blick auf Bentelis Kartelehrt, dass sie hier nicht 100 cm. erreichen. Im All-gemeinen wachsen die Niederschläge der Nordseite voneiner Zone, welche im Regenschatten des Jura vomGenfersee über den Neuchateller nach NO. zieht, gegendie Höhe der Berneralpen allmählich und erreichen aufder Grimsel ihr Maximum. Es hat Genf 68 cm. 3 ) Regen,Neuenburg 72, Zürich 105, Affoltern 118 und dieGrimsel 226. Während auf der Südseite Moncalieri und Alessandria nur 69 resp. 66 cm. aufzuweisen haben,erhalten wir unmittelbar am Busse des Gebirges fastüberall weit über 100 und, wenn die Stationen nichtim Regenschatten eines Bergzuges liegen, eine weitere
J ) Eine Heranziehung der übrigen italienischen Stationen warkaum möglich bei den noch kurzen und lückenhaften Beobachtungs-reihen. Ueberdies geben die Italiener neben dem Regen die Höhedes gefallenen Schnees, machen also bei der sehr ungleichenDichtigkeit des Schnees die Angaben nur unsicher. Susa 43 cm.im Jahr 73 bis 74.
2 ) Nach 10jährigen Beobachtungen Martigny 76, Sion 76,Oraechen 52, Reckingen 86 cm.
3 ) Für Periode 64—76; für 1782—1860 hat es 83 cm.