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Es ist dies natürlich, denn der Name Wald ist einSammelname, unter dem die verschiedensten Pflanzen-gruppen nach Art, Alter und Jahreszeit verschiedenwirkend, zusammongefasst werden. Nach den bairischenBeobachtungen wirken im Jahresdurchschnitt Nadel-waldungen , besonders Kiefern, stärker als Laub-waldungen, die im Winter der Blätter beraubt mehrDurchlässen, also noch keineswegs als Schutz gegen dieSonnnerregen soviel niedriger anzuschlagen sind. Auchuiuss sich der Procentsatz je nach der Dichtigkeit undBauer des Regens etwas zu Ungunsten des Waldes ver-ändern, der wohl einen schwachen einstündigen Regenfast ganz mit seinen Kronen auffangen kann, nimmer-lne hr aber 26°/(,von anhaltenden Platzregen.
Wir dürfen also mit diesen Ziffern noch nicht imdeinen Pall operiren, so willkommen sie uns alssichere Beweise für den wohlthätigen Einfluss desWaldes sind. Jedenfalls lehren sie uns mehr als Yer-§ Leiche hydrographischer Erscheinungen an Gewässern,die an Grösse, Gefäll und Bodenbeschaffenheit des Ent-wässerungsgebiets nicht mit einander zu vergleichensind und immer wieder mit einander verglichen werden.
Beweiskräftig sind für den Einfluss des Waldes nurdie durch Entwaldung oder Bewaldung an ein und dem-Se lben Bache hervorgetretenen Veränderungen.
Die sind in den Alpen in ausreichender Weise so-^°dl nach der einen, als nach der andern Seite vor-unden. „Wo neue Torrenten sind — sagt Surell —biebts keine Wälder mehr und wo man abgeholzt hat,a ben sich Torrenten gebildet, so dass dieselben Leute0 n Wald am Abhang fallen und eine Reihe vonorrenten auftreten sehn. Man kann ihr eignes Zeug-niss aufrufen.“
Den Schutz steiler Halden gegen Abrutschungen,16 Begulirung der Tageswasser-Quellen kann auch der