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Die Wildbäche der Alpen : eine Darstellung ihrer Ursachen, Verheerungen und Bekämpfung als Beitrag zur physischen Geographie / von F.W. Paul Lehrmann
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Von den Bergen ins Thal eilten. Drei Perioden lassensich in ihrer Geschichte unterscheiden, von denen diemittlere als die friedfertigste bezeichnet werden kann.

grösser die Ungleichheiten des Gefälls im Anfangwaren, um so grösser musste die Wirkung der Gewässerei ^rer nivellirenden Tendenz sein, sie durchsägtendie weichen Gesteine, füllten hinter festen Querriegelnganze Seen aus und schoben in die grossen Becken ihrefmhf °der minder regelmässig ausgeführten Bauten

hinaus.

Allmählich aber ward der Kampf weniger

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“gj das Gefall glich sich mehr aus, und wo Schnee^ n d Ei s zurückzogen, fasste die Vegetation Kuss.

0 bekleideten sich die Berge hoch hinauf und nur aus-nahmsweise gingen die Bäche von einer regelmässigen,^ gsarnen Thätigkeit zu einer gewaltsamen über. Als,, er Mensch in die Alpenthäler vordrang, war der An-g zum Bau vieler Schuttkege.1 lange gemacht, daraufWenigstens mit ziemlicher Sicherheit der Umstandlessen, dass auf ihnen so viele Ortschaften ange-Sl0 delt sind. 1 ) Sicher wäre dies nun nicht geschehen,u man diese Ansiedlungsplätze als besonders be-r °ht gekannt hätte. Sie waren es auch in der That®mht, so lange der schützende Wald die Abhänge derde^ 6 Checkte, sie wurden es erst, als der Mensch^°n der Natur geschaffenen Schutz zerstörte und° Beriode herbeiführte. Runsen bildeten

unter seinen Augen an den Abhängen, die Bächeveränderten ihren Character und führten die unter demp u 2 des Waldes in Jahrtausenden gebildete lockerer e ins Thal, neue Schuttkegel bildeten sich, an altend r m erneuter Energie weiter gebaut zum Schreckener balbewohner. So ist denn in der That mancher

schütze ® 0 bf a 8i n tw e its meinen, „weil sie vor Versumpfungen

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