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Gutachten über die Eisenbahn-Projekte von Zürich nach Luzern und Brunnen / [J. Wild, Ludw. Pestalozzi]
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Die Berechnung des Herrn Leemann zeigt trotz dergroßem Länge, auf die sich dieselbe bezieht, bei allen Titeln,den Oberbau ausgenommen, kleinere Summen. Man könntedaher glauben, daß wir unsere Ansätze zu hoch gespannt hatten.Allein wenn dies auch der Fall sein sollte, was wir indessenkeineswegs zugeben, so hätte dieß auf die Vcrgleichung derbeiden Projektlinien keinen wichtigen Einfluß, weil auch dieSihlbahn den gleichen Ansätzen unterworfen ist.

Der Hauplunterschied zeigt sich aber offenbar in denSummen für die Erdarbeiten, Tunnel- und Brückenbauten.An unserer Summe für Brücken, Viadukte rc. läßt sich ohnedie Solidität zu gefährden nichts reduziren. Dagegen kann,wie wir schon oben angedeutet haben, der Tunnel durch denAdlisweiler Kopf durch eine Ausbiegung des Traces gegenAdlisweil hin ganz umgangen und in einen offenen Ein-schnitt verwandelt werden, wobei das Abgrabungsmaterialzunächst vor- und rückwärts, nämlich zwischen den Profil-nummern 19 — 22 und Nr. 25 — 27 seine unmittelbareVerwendung fände, während wir das zur Auffüllung daselbstbenöthigte Füllmaterial aus Materialgruben gewonnen haben.Die für diesen Tunnelbau angesetzte Summe kann dann voll-ständig erspart werden; dieselbe beträgt . . 400,000 Frk.

Außerdem können durch die oben ange-deuteten Tracö-Verbesserungen an Füllmaterialerspart werden, zwischen den Profilnummern19 — 22 Schachtr. 70,000ferner 32 — 38 „ 230,000

„ 25-29 „ 100,000

in Summa Schachtr. 400,000 s 4 Frk. 1,600,000 Frk.Es können demnach ohne Nachtheil fürdie Bahn durch gehörige Traceverbesserungauf der von uns berechneten Bausumme er-spart werden. 2,000,000 Frk.