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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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5
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Straßenbaues, d. i. vorzüglich die Auffindung und Be-stimmung der zu den Straßen- und Brücken nöthigenFonds anvertrauet ist. Diesen werde ich am Schlüssedieser Schrift, wie ich mir schmeichle, die ökononnschenMittel zur Verbesserung der Kommunikationen anzeigen,und auf diese Weise jede Entschuldigung, die man sogerne macht, sobald die Rede von wirklicher Aus-führung großer und nützlicher Unternehmungen ist(weckn gleich eine tauschende Affektation für dieselben dieAnfertigung der Entwürfe angeordnet hat), vernichten.

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Zweyter Abschnitt.

Don den verschiedene» Arten der Kunststraßen und von ihrerAnwendung in Hinsicht der Bequemlichkeit undOckononiie.

§. 2 .

Sinter Chaussee, welche einige Schriftsteller mit Un-recht durch Fahrdamm, Hochstraße oder Dammweg über-sezt haben, weil es auch Chausseen giebt, die in Felsenund Bergen eingeschnitten sind, verstehe ich eine mitHülfe der Straßen- und Drückenbaukunde bequem an-gelegte und gut unterhaltene Straße, das ist eineKu n ststraße.

Dieselbe muß bey feuchter Witterung für dasFuhrwerk und Zugvieh eben so gut seyn, als bey tro-ckenem Wetter. Ware eine Straße aber nicht so be-