achtet werden sollte. Zuweilen wird man sich, wiegesagt, auch mit einem Sommerwege von 6 bis 9 SchuhBreite begnügen müssen.
h. 8.
Solche Sommerwege werden allemal niedriger alsdie Hauptstraße angelegt, damit diese des Wasserab-flusses und der Austrocknung nicht beraubt werde.
In den ersten Jahren ihrer Anlage muß man sieein Mahl und zwar im Frühling mit Kies befahren.Wahrend der trockenen Jahreszeit, bey welcher dasauf dem Fahrweg liegende Deckmaterial ohne allen Nutzenzermalmt wird, wenn es an den Sommerwegen fehlt,sucht nun jeder Fuhrmann dieselben auf, weil daraufdie Hufe und Klauen des Zugviehes, so wie die Fuhr-werke geschont bleiben. In dieser Hinsicht sind die.selben insonderheit längs gepflasterten Straßen, die im-mer für beydes, sowohl für die Hufe des Zugviehesals für das Fuhrwerk nachkheilig sind, vorzugsweiseanzulegen. Damit dieselben aber bey nasser Witte,rung von mukhwilligen Fuhrleuten nicht ausgefahrenlind verdorben werden, so muß es wahrend derselbenverboten seyn, sie zu gebrauchen. Zu dem Ende sindsie an den Weggeld - Stationen zu verschließen, und esist auf die Befolgung einer solchen Verordnung mitStrenge zu wachen.