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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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dem besten Erfolg in Ausübung gekommen. Zn diesemletztem Staate habe ich diese Regel in die Dienstes«Jnsiructionen für die beym Straßenbau Angestelltenaufgenommen, da ich von ihrer Güte, durch die Er«fahrung überzeugt worden bin. Die so gebauten undausgebesserten Straßen werden selbst nach den stärkstenRegengüssen bald trocken, und ihre Stützmauern haltensich trocken und vortreflich.

H. 14-

Nur in zwey Fallen wird es nothwendig, dieDber«flache der Straßen concav zu machen, -) Wenn die Ab«hange eines tiefen Hohlweges aus solchen Materien be-siehe», welche, sobald sie scarpirt sind, nachstürzen. Esfallen alsdann die Seitengräben zu, und das Wassermuß in den Straßenkörper versetzen. Bey solchemLocale gebe man daher der Straße eine concave Ober«flache, wobey jedoch folgende Bedingungen in Erfüllunggehen müssen, a) Es muß die Straße weder aus auf-geworfenen Bruchsteinen, vielweniger aus Kiesel beste-Heu, weil sich darin das Wasser setzen, folglich dieStraße in kurzer Zeit schlecht werden müßte. Ii) Einesolche concave Straße muß also von guten Steinensorgfältig gepflastert, und etwas abhängig seyn,damit das Wasser, vorzüglich zur Winterszeit nicht dar.auf stehen bleibe, e) Dieser Abhang darf aber nichtüber drey Zoll auf die Klafter übertreffen, weil stärkersteigende Wasserstraßen, auf denen das Zugvieh mitseinen Hufen und Klauen nicht tief genug eingreifenkann, sehr nachtheilig sind, und um welcher Ursache