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§>- 59 -
Die Aufsuchung der Kiesgruben, der Kicsbanke inFlüssen und Bachen und der Steinbrüche, so wie dasSteins^rengen ist, wie gesagt, für den Straßenbau vonder äußersten Wichtigkeit. Wenn daher die Straßenbau-Beamten und Wcgemacher in der Oberfläche des Bo-dens, oder durch das Aufgraben weder Kies noch Steineentdecken können, und dennoch die Beschaffenheit desTerrains, so wie die Erfahrung, Steine oder Kieselin der Tiefe vermuthen laßt, und wir bis jezt keineMenschen kennen, die durchs Gefühl die tief in derErde liegenden Steine entdecken, so, muß man sichdes Erdbohrers lab. V. 29 bis bedienen.")Die Bohrstange w wird in einander geschoben, unddann mit dadurch gehenden und darin verhenkten zwoSchrauben, die auf 4 Zoll Abstand kommen, verlän-gert, so daß man mittelst Verlängerung der Bohr-stange IR'Z. zu jeder Tiefe bohren kann. An demvbern Theile der Bohrstange werden zwey hölzerneDrcharme oder Hebel (b) befestiget, um den Boh-rer, — dessen oberes Ende mittelst eines sich drehen-den Ringes (o) und Flaschenzuges an einem drey-füßigen Richtbaum hangt — nach derjenigen Richtung,
*) Beym Metall- und Wasseraufsuchen können wir freilich(»ach dem Vorgeben einiger) in unfern Zeiten glücklicherseyn, weil es Menschen geben soll, welche solches durchdas Gefühl entdecken, woran zu zweifeln kaum erlaubtist, ohne für unwissend gehalten zu werden. Dieß kommtwohl daher, weil viele Menschen das Wunderbare lie-ben, und dadurch sich gerne auszeichnen mochten! —