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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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Seite
180
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ich noch bemerken, daß es zur Festigkeit einer Straßebeytragt, wenn die Steine auf der Stelle, wo siestber den Krundbau zu liegen kommen, zerschlagen wer-den, weil sich durch dieses Zerschlagen alle Zwischen«räume dichter mit Steinen füllen. Wenigstens sollteman also jede Steinlage auf der Straße selbst etwasnachschlagen lassen, wenn man die Kosten dieser Me-thode scheut. Es ist nämlich gewiß, daß die Steineauf dem Steinhaufen selbst leichter zerschlagen werdenkönnen als auf der bereits festliegenden Steinlage ei-ner im Bau begriffenen Straße.

§. irr.

Auf diese Weise erhält der gestimmte Steinkörper,nach der S. 5r für weiche und von mittlerer Härteseyende Steine aufgestellten Regel, in der Mitte seineHöhe. Damit aber die §. io vorgeschriebene Wöl-bung entstehe, so muß beym Anfang eines Straßen,baues die obere Stein- oder Decklage nach einer Chab-lone oder Lehre, die nach derselben ausgeschnitten undmit rx Schuh langen Handhaben versehen ist, gleich-falls geebnet werden; vorzüglich daselbst, wo man nichtsehr geübte Arbeiter hat; bey geschickten ist diese Lehreunnörhig.

H. irr.

Auf solches Local, wo das Anfahren der SteineWenig mehr als die Erde kostet, — ein Fall der da-selbst eintritt, wo Felsen gesprengt werden müssen —da mag man auch die Gründung von Steinen auffah-ren, als wodurch eine recht trockene und solide Straße