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deutlichste die einsägende und durchbrechende Ge-walt des Stroms. — Eben so mufste einst die Ebenevon Montbrison zwischen den Gebirgen des Pilatein dem ehemaligen Lande von Forsts einen See-kessel bilden. — In China war in der östlichenTartarei ein See, welcher zur Zeit des Kaisers Yaoabflofs. — H. Volney hat durch seine Untersuchun-gen in Nordamerika gezeigt, dafs zwischen denGebirgsketten des Blueridge, der Alleguenny , der
verursachten ohne allen Zweifel ehedem hier einensehr hohen Stromfall, und wurden nur sehr langsambis zur jezigen unbedeutenden Klippenhöhe von desStromes Gewalt herabgebrochen und abgerieben. Esist wirklich im höchsten Grade auffallend, dafs dieRömer , welche so viele Jahrhunderte am Rheine herrschten und hier grofse Waffenplätze hatten, stattsich des so bequemen Weges auf diesem schnell-strömenden Flusse von Mainz nach Cölln zu bedienen,eine Heerstrafse von Mainz über das Öde Hundsrück-Gehirge nach Trier , und von hier wieder durch dasnoch unwirthbarei eEifel-Gebirge nach Cölln mit un-glaublicher Mühe und Anstrengung bauten. Höchstwahrscheinlich waren zu jener Zeit die durch dieganze Breite des Flusses hervorstehenden Klippen undder Stromfall so hoch und gefährlich, dafsjede Be-schiffung unmöglich wurde. Wirklich giebt es auchSpureh, dafs der römische W^g von Ingelheim nichtgerade nach Bingen , sondern an den Ingelhcimer-Bergen und weit oberhalb Bingen über den Nahe-Strom gieng; gewifs nur deswegen, weil das ganzesandige Thal zwischen Nieder-Ingelheim und demRochusberg unter Wasser stand, welches durchausso lange stattfinden mufste , als die Felsenbäuke imBingerloch noch nicht so tief eingeschuifcten waren,als jetzt. Dies wird um so wahrscheinlicher , daselbst im IX. Jahrhundert die Stemmung des Rheins