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Zufolge Tchin-tsee lebten die damaligen wenigenMenschen nur auf Gebirgen, da die Thäler vollWasser waren ; und nachdem ihre Anzahl sehrzugenommen hatte, so sannen Yao und f'~u darauf,dem Wasser Abflüsse zu verschaffen. Der KaiserKang-hi erzählt von einer Sage unter den Mon-golen, welche die östliche Tartarci bewohnen,zufolge welcher im hohen Alterthmn die Wässereiner Flutli ihr Land überschwemmt hätten, nachdessen Ablauf dasselbe mit Sand überdeckt war ;und diese Flulii soll von Norden her eingebrockeriseyn. Obgleich das Wie nicht auszumachen ist,so bleibt nach der Geographie des Ti-Tchi gevvifs ,das ein grofser Theil der östlichen Tartarei Ebne»ist, wo man mehrere hunderte Meilen Land findet,welches von Wasser bedeckt, und nachher davon,befreit wurde, weswegen man diese Wüsten Sand-meerc nennt *). — Unter d n eingebohrnen Völ-kern Amerikas herrschen gleichfalls Ueberliefe-rungen von grofsen Finthen in ihren Ländern; z. B.die Grönländer, die Einwohner von Florida , vonMexico erzählen von solchen Ereignissen, und dieMexikaner haben selbst mablerische Abbildungendavon in ihren Geschichtsbüchern. II. Alexander'von ilumbold beobachtete in dem Thal des Orinoco an den Eelsenulern in einer Höbe von 420—/jS°Fufs an den schwarzen Streifen des Grahphit ab-setzenden Hasses seine ehemalige Wasserhöbe.Diese Spuren (fährt der berühmte Naturforscherlort) erinnern die Indianer an eine grolse Ueber-
S. Memoires snr les Chinois in der Collection des Je-suitesi T. IV. S. 474.