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einander getrennt. Die Breite des Meeres zwischenMilet und Myns betrug 60 Stadien oder 2 % fran-zösische Meilen (jede zu 2500 Klaftern), und zwi-schen Myns und Priena 40 Stadien oder ohnge-fiihr 1 französische Meile. Der Flufs Mäandermündete im zweyten Jahrhundert nach dem Troya-nischen Kriege (welcher nS 4 Jahr vor C. G. statt-fand) unter den Mauern von Myns ins Meer. ZuStrabo's Zeit, im ersten Jahr nach C. G., warenMyns und Priene keine Seehäfen mehr, und derFlufs hatte den Busen dergestalt mit Schlamm aus-gefüllt, rlafs die Breite des Meeres zwischen demneuen Ufer und Milet nur noch etwas über einefranzösische Meile betrug. Fünfzig Jahre später,zurZeit des Pausanias, lag die Mündung des Mäan-der nur noch 10 Stadien oder etwas weniger alsJa französische Meile von Milet entfernt. Zu Leb-zeiten des jiingern Plinius (107 Jahr nach C. G.)war der grofse Kätmische Meerbusen zum Theilansgefüllt, zum Theil in einen Landsee, jetzt Seevon Baffi genannt, verwandelt, und der Mäanderergofs sich unter den Mauern von Milet ins Meer.Im J. 1776 fand der Herzog Choiseuil- Gonjfierdie Mündung des Mäander weiter als eine Stundevom einmaligen Milet entfernt und die in der grie-chischen Geschichte berühmten Inseln Lade, Aste-rius und einige andere waren jetzt Hügel in demneuen Boden geworden , welcher von dem Schlammedes Stromes seit dem J. 107. entstanden war. Eserhellet hieraus, dafs dieser einzige und gar nichtsehr grofse Flufs in einem Zeitraum von ohngefähr2859 Jahren das Meer in einer Länge von mehrsls 3 und in einer Breite von 1 % französischer Mei»