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Ueber den Bau der Erde in dem Alpen-Gebirge zwischen 12 Längen- und 2-4 Breitengraden : nebst einigen Betrachtungen über die Gebirge und den Bau der Erde überhaupt : mit geognostischen Karten / von Johann Gottfried Ebel
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369
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Auge aufgeschlossen, und sie in ihre Bestandteileverlegt sehen. Aber auch die in unsern Tagenso vervollkomrrmete Wissenschaft der Chymie giebthier nicht die gesuchte Befriedigung. Nach dergeschicktesten Zerlegung der mineralischen Kör-per in ihre bald reine, bald mit irgend einer Säureverbundenen Grunderden, Metalloxide und Alka-lien findet sich, dafs allerdings die festen Theile,gleichsam das Knochengerüst des Körpers, für un-sere Anschauung zurückblieb; dafs aber das gei-stige Element, welches jene verschiedenen Bestand-teile nicht blos unter einer gewissen bestimmtenGestalt vereinigte, sondern ihnen auch unter dieserVereinigung einen individuellen durch gewisse Ei-genschaften sich ankündigenden Katurkarakter gab,und denselben fortdauernd bis zur Auflösung desKörpers erhielt, unsern groben Werkzeugen undSinnen entschlüpft sey. Man nenne dieses Ele-ment, wie man wolle gleichviel; ohne diesesLebendige ist keine Gestaltung, kein individuellerKarakter in der mineralischen Welt möglich. DieErscheinungen, dafs so viele Fossilien teils idioelek-lrisch, teils phosphorescirend sind, teils den'Magnet beunruhigen , teils selbst die magneti-schen Pole besitzen, beweist aufs Deutlichste, dafsin ihnen ein geistiges Element walle, welches beichymischen Untersuchungen eben so wie das Lebeneines Thiers bei seiner Tödtung entwischt. Findetdie ganze chymische Kunst etwas von dem gehei-men Lebendigen in dem befruchtenden Bluten-staub, in der zeugenden Saamenfeuchtigkeit derThiereP Hieraus ergiebt sich die Notwendigkeit,die b'elsarten und mineralischen Substanzen in ih-II. A a