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Bericht der vom Schweizerischen Bundesrathe einberufenen Herren Rathsherr Geigy von Basel und Ingenieur Ziegler von Winterthur über die Ausführung eines Schweizerischen Eisenbahnnetzes in finanzieller Beziehung
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nur Lic Bevölkerung der Kantone, welche von Eisenbah-nen berührt werden, so ergibt sich für die Quadratstundeeine Zahl von 2400 Seelen. Indessen darf man dieseAngabe auch nicht geradezu mit den obigen Zahlen desAuslandes zusammenstellen, denn in allen Ländern durch-ziehen die Eisenbahnen mehr oder weniger die Gegendender dichtesten Volksmenge. Immerhin geht aber ausder ganzen Lergleichung hervor, daß die schweizerischenEisenbahnen, wenn man nur aus die Bevölkerung sieht,eine mehr als mittelmäßige Frequenz versprechen.

Zur Begründung dieser Ansicht erwähnen wir nochdie badische Bahn. Die Bevölkerung beträgt nämlichaus beiden Seiten derselben bis zu einer Entfernungvon 2 badischen Stunden 15,000^ (bedeutende Ort-schaften, als Amtsorte u. dgl-, jedoch auch bis zu3>/2 Stunden) die Summe von 536,232 Seelen oderauf die badische Quadratstundc 2234 Seelen, oder aufdie schweizerische Quadrarstunde 2542 Seelen, eine Zahl,die aber wegen der Beimischung entfernterer Orte etwaszu groß ist. Man sieht also, daß in den sogenanntenEiscnbahnkantoncn und in den nächsten Umgebungen derbadischen Bahn die Bevölkerung ungefähr die gleicheDichtigkeit hat.

Die schweizerischen Linien ordnen sich nach der an-wohnenden Bevölkerung auf eine oder zwei StundenEntfernung in folgender Weise: