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Bericht der vom Schweizerischen Bundesrathe einberufenen Herren Rathsherr Geigy von Basel und Ingenieur Ziegler von Winterthur über die Ausführung eines Schweizerischen Eisenbahnnetzes in finanzieller Beziehung
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48
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der Pcrsoncnsrequenz, welche in der größer» Zahl derReisenden einen Ersatz findet.

So sehen wir in der Richtung zwischen

Ölten und Lysr

(siehe Nr. 5 und 6, pnF. 8t) auf beiden leiten derAare eine bedeutende Bewegung:

in Morgenthal 47,268 Personen

in Hindclbank 94,140

und Oensingen 86,712

Freilich darf die Bahnlinie vom linken Aarufcr nichtviel hoffen. Immerhin bildet sich aber die Verbindungzwisäwn Ölten und Solothurn (Postpaffagicrc 1197),und wenn man sie mit der Linie Olten -Zürich zusammen-stellt, so rrill eigentlich nur statt des Verkehrs vonBasel -Zürich derjenige von Basel-Bern ein, eine Ver-änderung, die sich nach der Zahl der Postpaffagicrc be-messen läßt. Während nun der PostkurL zwischen Basel und Zürich 18,635 zählt, Hai derjenige zwischen Bern und Basel ohne die Münsterthalrome 14,703. Unddiese Abnahme findet noch einen theilwciscn Ersatz durchInfluenzen, wie der Postkurs Neuenburg-Solothurn 4847

Solothurn-Aarau 5301so daß man nach den Prstvcrhältnisscn allein nicht aufeine Verminderung der Pcrsonenfrequcnz schließen dürfte.Indessen nehmen wir statt 170,000 nur 140,000 Per-sonen an, sowohl für Oltcn-S Kothurn als Solothurn -Lvß.

Den Waarentransport schätzen wir auf 400,000 Ztr.,bestehend hauptsächlich in Kolonialwaaren, in Salz undin den Landcsprodukten zur Auösuhr. Und dieser Ansatzsteht im Einklang sowohl mit den Angaben deö Basler Kaufhauses, nach welchem etwa der dritte Theil desganzen Güterverkehrs von Basel über den obern Hauen-stein geht und nach den Beobachtungen von Dürrmühle,