Vorrede.
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weg sei und dass eine geometrische Construction viel wenigerleichtsi(di einprägt, wenn man bei Anwendung derselben eine analytischentwickelte Formel, deren llerlcitung vielleicht nicht mehr gegen-wärtig ist, im Kopfe haben muss, als wenn das durch die Aufgabegegebene Liniengebilde selbst die Grundlage bildet, aus der sichdie Lösung einfach geometrisch entwickelt: hat wohl l’onceletselbst innig gefühlt, und eifrig studirte er Geometrie, gleichsamahnend, welchen Nutzen sie gewähren könnte. Allein nur aus-nahmsweise bediente er sich ihrer zur Lösung statischer Aufgabenaus dem Gebiete des Baufaches, immer zog er analytische Lösun-gen, die er nachher übersetzte, vor.
Die Geometrie direct anzuwenden, versuchte Cousinery inseinem „Oalcul par le trait“ (LS38). Leider aber stand er, wasmathematische Bildung betrifft, nicht auf der Höhe seiner Zeit;sinnlos waren an ihm die schon 1832 veröffentlichten ForschungenSteiner’s, ebenso wie die seiner Vorgänger vorübergegangen, undstatt einfach die elementaren Sätze der neueren Geometrie voraus-zusetzen, bemühte er sich auf schwerfällige AVcise, mit Hülfe derPerspective sie selbst abzulciten. Die Perspective beschäftigt sichnur mit einem Strahlenbündel, in dessen Mittelpunkt man sichein Auge denkt, und mit seinen Schnitten; sie ist daher nur einspeeieller Fall der Geometrie des Baumes; der Aersuoh, von die-sem beschränkten Standpunkt aus einen Theil der Geometrie ab-leiten zu wollen, kann daher nur mehr von historischem Interessesein; allein der freilich noch beschränkte Gebrauch, der von die-sen Sätzen gemacht wurde, verdient gewiss volle Beachtung, undhiermit wagen wir es: die g r a p h i s c li e Statik den Technikernals einen Versuch vorzulegcn, die einer geometrischen Behandlungzugänglichen Aufgaben aus dem Gebiete des Ingenieurfachs mitHülfe der neueren Geometrie zu lösen.
Es versteht sich von selbst, dass wir die Kenntniss der neue-
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ron Geometrie voraussetzen. Mit der alten Geometrie, in der Lageund Alaass bunt durcheinander gemengt sind, sich begnügen zu