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2.SO

Der contiiniirliclio Balken.

non Belastung sich viel klarer und reiner darstcllen als wie dies Wirkungen einer nach unbekanntem Gesetz vertliei 1 len

Total belastung.

An welcher Stelle der Spannweite auch A ^ auf den nicht

continuirlichen Balken aufgebracht werden mag, die Biegung wird

immer so stattfinden, wie Fig. 125 es darstellt; wie ' ' /\ l>

an dem einen oder an demandern Pfeiler angebrachtwerden mag, der Balkenwird sich an dieser Stelleimmer abwärts bie-

Ap i n.

gen, und die Tangenten an seinen Endpunkten werden sich immeraufwärts bewegen. Wirkt dieser Bewegung der Zusammenhangdes Balkens mit der nächsten Oeffnung entgegen, so werden inFolge dieser Gegenwirkung die von der Belastung A P lierriiliren-den unendlich fernen Kräfte am Ende des Balkens, die wir mitA'l'i und A'V'-ri bezeichnen wollen, die durch die Pfeile in Fig.12,ä angedeuteten Richtungen haben.

Bei hinlänglich grossem A mul A 'Pr+i könnten wir uns wie

in Fig. 126 den Balken unter der Belastung geschnitten und einen

Theil vonA^ ( l em links

den andern dem reclitssei

tigen Balken aufgegeben

-denken. Bei dieser Yer-

theilung ist es ganz un-denkbar, dass der eine

Theil von A ^ negativ und der andere > A ^ se b es werden sichdaher die beiderseitigen Balken in A ^ immer abwärts biegen, dieQuerschnitte dort, wie es Fig. 126 angedeutet ist, klaffen. Kanndies wegen des Zusammenhangs des Balkens nicht stattfinden, sowerden in dem Balkempierschnitt unter /\I > Spannungen statt-linden, deren Moment A'l' immer den durch die Pfeile Fig. 126angedeuteten Sinn haben werden. Construiren wir daher Fig. 122S. 274 entsprechend das Seilpolygon fiirAA so wird dasselbeimmer die Fig. 127 dargestellte Form haben.

Da die von den Belastungen der nächsten Gcftnungen her-rührenden A'l' negativ sein können, so wird hiermit nicht be-hauptet, dass die und +1 selbst, die Zeichen von Fig. 127und Fig. 128 S. 281 haben müssen: sondern es können dieselben