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Zehnte Nachweisung über den Betrieb der Grossherzoglich Badischen Eisenbahnen für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 1850
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Auf eine Stunde Bahnlänge kommen im Durchschnitt 56500 oder auf eine geographische Meile04166 Personen, indem hier sämmtliche (120064) Personen die ganze Bahnstrecke zurückgelegt haben.

Die Einnahme vom Person cntransport ergibt für die einzelnen Wagenclassen folgende Procente:

I. Classe.°/o

H- .

Hl- .07,zz

1L. .43,jz ,,

Die durchschnittliche Einnahme für eine Person beträgt 8,^ kr. und für eine Person und die zurück-gelegte Wegstunde 4,7 kr. oder für die Meile 6,g kr.

Eine Person mit Gepäck hat im Ganzen 9,24 kr. und für die Wegstunde durchschnittlich 4,^ kr.vder für die Meile 7,^ kr. bezahlt.

Für einen Centncr Frachtgut wurden im Durchschnitt 2g kr. und für einen Eentner und diezurückgelegte Wegstunde 1,^g kr. oder für die Meile 2,gz kr. eingenommen.

Endlich beträgt die Einnahme an unmittelbar erhobenen Transportgcfällcn (28 072 fl. 19 kr.) jährlichfür eine Stunde Bahnlänge 13 210 fl. 30 kr. oder für die Meile 22 017 fl. 30 kr., ferner für einen Tagü» Ganzen 76 fl. 53 kr. und für einen Tag und die Wegstunde 36 fl. 12 kr. oder für die Meile 60 fl. 20 kr.

Transportrnaterial.

l. Locomotiven.

Die Constrnctions Verhältnisse der Locomotiven und Tender, deren Zahl (6U seit dem Jähre1848 nicht vermehrt worden ist, sind in der Beilage .1 übersichtlich zusammengestellt.

Die Leistungen der Locomotiven und deren Materialverbrauch sind in zwei besondern Tabellen (Beilage>i 1 und 2) dargestellt, wovon die eine die Resultate der Coaksfeuerung und die andere diejenigen derHolzfeuerung nachweist.

Die Verwendung von Holz zur Heizung der Locomotiven hat, wie sich weiter unten zeigen wird, zwarkeine sehr bedeutenden Ersparnisse erzielt, eS ist aber hiedurch hauptsächlich der Vortheil für die HolzreichenGegenden des Landes erreicht worden, daß die bedeutenden Vorräthe an Holz, welche sich in Folge der Ereig-nisse in den letzten Jahren angehäuft hatten, wieder einen Absatz fanden. Die Holzprcise sind nun seitherwieder bedeutend gestiegen, so daß sich die okonomischen Vortheile gegenüber der Coaksfeuerung stetö vermin-dert haben, abgesehen davon, daß durch die Vollendung der pfälzischen Ludwigsbahn die Preise der Coaksnamhaft billiger geworden sind.

Im regelmäßigen Dienste haben die Locomotiven zurückgelegt:

1) Bei der Coaksfeuerung:

mit Pcrsoncnzügcn 67161,g Wegstunden vder 40297, Meilen

6. Gütcrzügen 39467,, 23680,,

2) Bei der Holzfeuerung:

a. mit Pcrsoneuzügen 120268,g Wegstunden vder 72161,2 Meilen

b. Güterzügen 2612,^ 1567,«

im Ganzen: 229511,1 Wegstunden oder 137706,z Meile».