Band 
Zweiter Band.
Seite
43
JPEG-Download
 

45

f . grosser Ausdehnung stellt sich dasselbe Phänomen inh Nordamerika dar und nach den von Hayden dar-

d

n phanten und andern fossilen Thieren unregelmässig

) vertlicilt sind. Die Geschiebe sind von zweierlei

Art: Trümmer der benachbarten Gcbirgsarten, unde grosse Blöcke und Gerolle von mancherlei Varietäten

von Ur- und Uebergangsfelsarten, welche in Englandnicht Vorkommen, und deren Dascyn sich nur durch die Annahme erklären lässt, dafgssic aus den niieh-

n sten Gebirgslagern auf dem Fesllande von Norwegeti

herübergcscliwemmt worden seyen. Diess kann durch3 die Gewalt des Wassers auf dieselbe Art, und in

s derselben Zeit stattgefunden haben, wie die Granit-

Blöcke Finnlands Tiber die Ebenen Russlands und desnördlichen Deutschlands geschwemmt worden sind.Eine nördliche Strömung kann als die einzige zurei-chende Ursache eines solchen Vorkommens angese-hen werden.

n Die Gerölle von opalisirendem Feldspathe, ähnlich

0 dem Labradorstein , welche sich an der Küste in der

S Nähe von Bridlington finden , und mit ähnlichen

,i Bruchstücken aus der Umgegend von Petersburg über-

. eiukommen, können nur den Gebirgen im höchsten

n Norden von Europa angehören. Viel anderes Gerölle

an den englischen Küsten kann als einer Gebirgsartt angchörig betrachtet werden, welche in Norwegen

vorkömmt, und muss von dort herübergeschwemmtworden seyn, als sich jene Massen von Thon undj Grand absetzten , in welchen sie zerstreut liegen. Ea

ist unmöglich sie mit irgend einer Wirkung des gegen-