Band 
Zweiter Band.
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Sachen müssen sogar häufig Vorkommen ; allein , wieverschieden ist ihre Wirkung nicht von jener derausspülenden Gewalt der Gewässer ! Diese, wennsie statt fände , würde von dem Ursprünge des Flus-ses bis zu seiner Ausmündung ihre Wirksamkeit er-strecken, und auf die Gestalt der Erdoberfläche einenbedeutenden Einfluss äussern. Die Wirkungen aber,von denen wir eben sprachen , haben einen so be-schränkten, einen so örtlichen Einfluss, dass er kaumgeschätzt zu werden vermag.

3) Geben wir aber selbst einen Augenblick zu ,dass ein Wasserlauf eine solche ausspülende , odertrennende Gewalt wovon wir gar keinen Begriffhaben wirklich besässe ; dass er im Stande gewe-sen w äre , das Thal, auf dessen Grunde er jetzt ineinem von seinem früheren, ursprünglichen , sehrverschiedenen Zustande von Schwäche fortströmt,

tcr tiefer als jener. Nach ohngefähr zwei Drittel sei-nes Laufes stürzt er sich in einer Höhe von 5o Me-ter herab und beschliesst ihn in einem tiefen Aus-schnitt , den er sich in den Boden oder in die ge-neigte, zwischen beiden Seen liegende, Ebene gegrabenhaben soll. DieWasserfalle lagen früher gegen denuntern Tlieil dieser Ebene hin; sie liegen aber jetztohngefähr 12000 Meter weiter zurück {American Geo-graphy , by Jcdidials Morse, p. 6(3;; seitdemdie Europäer im Lande sind, schreiten sie nochimmer mehr zurück.