Band 
Zweiter Band.
Seite
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Ramond und Andere hatten es schon vor mirbemerkt, dass die Wasserströmungen , welche imGrunde der Thälcr sieh von. Felsen zu Felsen liinab-stiirzen , und mit reissender Gewalt an die Felsen-Wände sehlagen , in diesem Gestein gar keine Ver-änderungen hervorbringen , und , weit entfernt ihreOberfläche auszuwaschen , sie mit einer reichen Ve-getation von Moosen, Conferven u. s. w. sich bedeckenlassen: einer Vegetalion , welche darauf sich wedererhalten, noch gebildet haben könnte, wenn auchnur das geringste Theilehen der Oberfläche jenes Ge-steins entweder beständig, oder auch nur oft wegge-nagt würde.

Einige noch weit schlagendere Thatsachen bietenuns einige der grösseren Flüsse der Acquatorial-Gc-genden , wie der Nil , der Orenoco dar.

Wenn nämlich diese mächtigen Ströme in Ge-genden gekommen sind , wo sie zwischen hohen Fel-senwällen eingeengt und gleichsam eingeschlossen wer-den , so'bilden sie ungeheure Wasserstiirze. IhreWasser erhalten durch die Geschwindigkeit des Fallsdie grösste spülende und trennende Kraft, welchedieser Flüssigkeit nur irgend gegeben werden kann;und müssten daher die Felsen-, auf welche sie sichseit der Bildung der heutigen Continente unausgesetzthinabstürzen , zerfressen, oder wenigstens abnutzen ;allein , weit entfernt, ihnen eine neue Oberfläche zugeben, haben sie dieselbe mit einen bräunlichen Firnissv.on. ganz oigenthümlieher Beschaffenheit überzogen..