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Einleitung.
sannt mit der Fundirung, daher wurde der Frater Romano,als der erste damalige Brückenbaumeister von Mastricht nachParis berufen, um die Fundirung der Tuillerien - Brücke(kom ko)-al) zu übernehmen. Romano ließ den Grund miteiner den Niederländern schon lange bekannten Baggerma-schine ausräumen, und ein großes Marineschiff mit Mate-rialien an dieser Stelle versenken. Es wurde mit einge-rammten Langpsahlen und einem Steinwurf um-geben, den man mit Puzzolanmörtel, der früher in Frank reich nicht bekannt war, befestigte. Auf diesem Fundamentewurden die Pfeiler mit verklammerten Steinschichten ge-mauert, welche noch bis auf den heutigen Tag, ohne zusinken, sich erhalten haben. Die Tuillerien-Brücke besteht ausfünf gedrückten Bogen von 67 bis 74 Fuß 8 Zoll Spann-weite, deren Höhe 54 Fuß betragt.
Im Jahre 1720, als das Corps der Ingenieurs fürden Straßen- und Brückenbau in Frankreich errichtet wur-de, trat eine wichtige Epoche für die Geschichte des Brük-kenbaues ein, und es beginnt eine neue Periode. Wäh-rend dieser Periode machte die Brückenbaukunst besondershinsichtlich der Gründungsarten bedeutende Fortschritte, und essind Werke angelegt worden, welche die Bewunderung, den Un-terricht und den Nacheifer der Mit- und Nachwelt erweck-ten. Wenn man auch schon im Mittelalter Brücken mitBogen aufgeführt hat, so gehört doch die Anwendungder mathematischen Theorie aus den Brückenbau ganz derneuern Zeit an.— Die Brücke von Blois , als die erste, beiwelcher man hangende Lehrgerüste gebrauchte, wurdemit Korbbogen im Jahre 1720 von Pitröu vollendet. Dela Belie wendete die früher bekannte, und beim Hafenbauvon Toulon gebrauchte Gründung durch Senkkasten zu-erst auf den Brückenbau an, und zwar bei dem im Jahre1738 — 1750 ausgeführten Bau der Westminster-Brücke inLondon . Solche steht noch jetzt vollkommen erhalten, alsein schönes Denkmal kühner Unternehmungen. Eine Ge-schichte des Baues dieser Brücke hat de la Belie in engli-