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Motion, ebenfalls von der h. Bundesversammlung gutaufgenommen war.
Zu gleicher Zeit übernahm jedoch Aarberg oder viel-mehr einige seiner Bewohner in Sachen der Juragewäs-jerkorrektion die Rolle der abgetretenen Regierung, deSKantons Waadt . So wie jene vom Augenblick aK ent-schiedener Gegner der Juragewäfserkorrekiion geworden ist,als die Eisenbahn statt über Murten und Avcrdon, überFreiburg und Oron geführt wurde, so glaubten auch dievon Aarbcrg, nachdem die Eisenbahn statt über Aarberg über Bußwyl dekrctirt war, es sei nun auch. an ihnengegen den Plan La Nicca aufzutreten, und zwar glaubtensie sich dazu um so berechtigter, als Herr La Nicca sich inSachen des Aareübergangs als Erperke für Bußwyl aus-gesprochen hatte und überdies' der Unterzeichnete im GroßenRath zuerst die Behauptung aufzusprechen wagte, daß manohne bedeutende Korrektionen der Aare dieselbe bei Bußwylüberbauen könne. Also Gründe genug wenigstens an HerrnLa Nicca und mir eine kleine Privatrache zu üben, diemir übrigens von einem Mitglicde des Großen Rathesin allzugroßem Eifer, schon einige Zeit vorher ange-kündigt war.
Von Aarberg aus wurde nämlich im Laufe desMonatS Hornung plötzlich eine'gedruckte, ehrerbietigeVorstellung an den Großen Rath deS Kan-tons Bern an alle seeländischcn Gemeinden versendet undherumgeboten, in welcher schließlich das Gesuch gestelltwar: „Es mochte der Große Rath von der„Ausführung der allgemeinen Jura-Gc-„w ä s s e r - K o r r e k t i o n nach de m v on He r r n„LaNLcca e n t w o r f e neu Plan abstrahire n."Diese Vorstellung wurde dann auch von 25 Gemeindenund einer größer» Anzahl von Privaten unterzeichnet,anfangs April beim Großen Rathe eingegeben.
Ich gestehe, daß diese Thatsache neuerdings höchstentwürdigend auf mich, wie wohl auch, auf alle Freundedes Unternehmens einwirkte. Im Augenblick wo mandem Ziel sich so nahe gerückt sah wie noch nie, im Kan-ton Bern selbst, bei seinen eigenen Freunden, auf einesolche Opposition zu'stoßen, das war niederschlagend undhöchst bemühend. Die schlimmste Rückwirkung davon aufden Großen Rath, auf die obern Kantone, auf die Ge«