höhung des Bodens zu heben, die altern Häuser zu Meien-'ried, Scheuren, Altry, wie in Vertiefungen aufgeführt er-scheinen.
IV. Die Wechselwirkung der verschiedenen Gewässerauf einander.
Nach Hrn. Ochsenbein hat auch der supponirte Einflußder Aare auf die Zihl und den Bielersee Veranlassung zuMißgriffen beim Entwerfen der Correktionsvorschläge ge-geben. (Vergl. Ochsendem S. 100, .101 rc.)
Unter diesen supponirten Einwirkungen führt HerrOchsenbein die Stromverengung bei Solothurn und dieAnhäufung der Hochwassermassen bei Meienricd an, dieeine Zurückstauung der Zihl bis in den Bielersee verur-sacht hätten.
Was die Siromverengungen bei Solothurn und diedadurch verursachte Stauung der Hochgewässer daselbst an-betrifft, so verdreht Herr Ochsenbein, offenbar gegen besseresWissen, den Sinn der Expertenäußerung.
Die oberen Arbeiten — sagen die Experten — sollenes dahin bringen, daß in der Zeiteinheit nicht mehr Wassernach Solothurn geworfen werde, als die dortigen Fluß-profile auch wieder abzuführen vermögen. Sind diese Wir-kungen durch die obern Arbeiten einzig nicht zu erreichen,so bleibt nichts anderes übrig, als auch die Hindernisse beiSolothurn selbst zu beseitigen. Von einem Rückstau desWassers von Solothurn hinweg in die Zihl oder gar inden Bielersee sagen die Experten kein Wort. Diese Ver-drehung kennzeichnet übrigens den Sinn und Geist derOchsenbein'schen Schrift ganz frappant. Es ist kein Wortmehr hinzuzusetzen nothwendig.
Von der Stauung der Zihl durch die Aare bis rück-wärts in den Bielersee sagt Hr. Ochsenbein, sie sei voll-