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Praktische Anleitung zur Anstellung astronomischer Beobachtungen mit besonderer Rücksicht auf die Astrophysik : nebst einer modernen Instrumentenkunde / von Nicolaus von Konkoly
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Die uheen.

Richtung von o gegen v vor sich geht, so bewirkt der Zahne, dass sich die Feder n biegt und den Zahn Vorbeigehenlässt. Dabei bleibt die Vorfallfeder sammt dem Sperrkegelin Ruhe. Sobald aber die Bewegung der Welle C in umge-kehrtem Sinne stattfindet, wird die dünne Feder n an dasEnde der Vorfallfeder angedrückt, dadurch der Sperr-kegel gehoben, und das Ilemmungsrad frei gemacht.

Aus der Zeichnung wird es hei Zuhülfenahme derBeschreibung wohl nicht schwer sein, das Spiel der Hem-mung zu erkennen. Das Ilemmungsrad A wird durchdie Thätigkeit des Räderwerkes angetrieben sich in derRichtung des Pfeiles zu bewegen, aber der auf den Zahnr sich stützende Sperrkegel c der Vorfallfeder oo hindertdie Umdrehung des Rades. Während die Unruhe in derRichtung ov schwängt, hat die auf ihrer Axe befestigteWelle die nämliche Bewegung. Diese Bewegung führtden Zahn e gegen die schwache Feder n, welche sich biegtund ohne eine andere Wirkung hervorzurufen, den Zahnweiter gehen lässt. Die Thätigkeit der Spiralfeder be-wirkt später eine in der entgegengesetzten Richtung er-folgende Schwingung der Unruhe, also in der Richtungvon v gegen o. Jetzt aber bewirkt der Zahn e, sobald erdie kleine Feder n trifft, dass die Vorfallfeder sich biegtund der Sperrkegel c den Zahn r frei lässt.

Andererseits erhält bei diesem Vorgänge der Zahn sdes llemmungsrades durch den Edelsteinkegel va derUnruhe den nötliigen Impuls zur Erhaltung seiner Schwin-gung. Während dieser Wirkung ist der Zahn e nebender Feder n vorbeigegangen, welche dann abermals inihre Ruhelage zurückfällt. Dadurch stemmt sich der Sperr-kegel c gegen den nächsten Zahn des Hemmungsradesund versetzt dasselbe bis zur Wiederkehr der gleichen Be-wegung in Stillstand.