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Versuch einer Beschreibung der vorzüglichsten Berg- und Hüttenwerke des Herzogthums Steyermark : nebst andern vermischten minearlogischen, berg- und hüttenmännischen Abhandlungen / B. Ignaz Ritter von Pantz und A. Jos. Atzl
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345
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Z45

Um die Richtigkeit der Satzführziiig , und zugleichjede Abweichung stündlich, täglich und wöchentlich so-gleich übersehen, miteinander vergleichen, und die Ur-sache des etwa veränderten Ganges hieraus sehr leicht er-gründen zu können, sind zwei Gichten - Tafeln aufgehängt,welche T'ab. IV. vereinigt vorstellt. Die eine enthalt in ei-ner Reihevon zu >2 Stunden, jede mit einem Strichebezeichnet und gesetzte Gicht. Für die Kohlen ist dieserschon zu einem Faß angenommen, und die etwaigeVeränderung des EisensteiniaNes wird durch eine anjene Reihe oben angehängte Nummer des Gewichtes an-gedeutet.

Die zweite Tafel zeigt aber in Kolumnen für jedeSchicht die Summe der durchgesetzten Gichten, der Koh-len und der verschmolzenen Eisensteine, so wie das Ge-wicht des hieraus erzeugten Roheisens.

Am Vorhcrde wird nach 20 Gichten, die 24 bisZ4 Ccnkner Eisensteine betragen, und wenn übrigensder Gang des Ofens sich in der Ordnung befindet, Ei-sen und Schlacken miteinander abgestochen.

Eine Flosse wiegt neun bis iZ Ccntner.

Der Tiegel, worauf das Roheisen abgelassen wird,besteht, wie zu Eisenerz, aus Gestübc, der alle Sonn-tage in der Früh neu gemacht, fest angcstaucht, undhierauf mit sechs Faß Kohlen ausgewärmt werden muß.Stakt das Roheisen auf einen Gcstübe-Tiegel abzulas-sen , (welches in der Radmar allein jährlich mit Koh-len, Arbeitslohn und Verhinderung des Hochofenganges,mehr als rL0c» Gulden kostet), haben wir den Vor-schlag gemacht, sich eines eisernen Herdes zn bedienen,dessen Zinsen jährlich etwa 60 fl. ausmachen dürften«Es kömmt nur bloß darauf au:

s) ob er aus geschmiedeten einen Zoll dicken, ei-