t * Erßer Abfchiltt.
ihr Widerftand gleich feyn mufs, offenbar. Dennfetze man Fig. i. ein Gefäfs voll Wader , welchesunten zur Seite eine OefFnung O hat, durch wehche das Waffer hinaus ftrömt, und an eine EbeneG fenkrecht anftofst: fo ift diefer Strom die Wir-kung von des WaiTers Drucke gegen die OefFnung,als der Urfache oder Kraft; folglich der Stofs,oder des Stromes Kraft, und der Ebene Wider-ftand auch diefem Drucke gleich : welcher demGewichte der Wafferfäule gleichet, die zur Grund-fläche die OefFnung 0 oder die gedoffene Ebene G,und zur Höhe des Waffers Hohe OH im Gefäfsehat, worauf fich diefes Stromes Gefchwindig-keit bezieht.
2. Es trifft diefes auch vollkommen mit derErfahrung überein. Denn wenn man hier die
Welle DE mit den zwey vertikalen HebelsarmenDG , EF die einander gleich find und das Gleich-gewicht halten, und an die Welle einen FadenDEQ mit dem Gewichte Q anbringt: fo ift dieferStrom oder Stofs in G (welcher dem Gewichteder Wafferfäule D x Ox OH gleich gefetzet wird,)multiplicirt mit dem Hebelsarme DG, dem Gewichte<2 multiplicirt mit der Welle Halbmeffer CEgleich;das ift, diefes Gewicht Q , welches man durchdiefe Gleichung Q x CE ~ ü x O x OH x DG,
, ^ D x O x OH x DG
oder Q = - -hnoet, halt dein
^ EC * ’
Strome das Gleichgewicht.
3. Es war nämlich beym Verfuche, der Oeff-nung Durchmefl'er ~ Zoll, folglich O = =-
wr Quadratzoll, des Waffers Höhe über der OefF-nung