Von dem fchiefen Stofse und Widerßande &c. 31
31. Die durch die 7te Fig. vorgeftellte Ma-fchine ifl leicht zu begreifen. ABC ftellt eineWage oder einen hölzernen Hebel vor,- an wel-chem der viereckige Körper Q und der dreyecki-ge T mit Schnüren, Seilen oder Bindfäden QD ,TE angebunden lind. C ifl der Ruhpunkt, umwelchen lieh der Hebel dreht; und von den Hebel-armen AB, FB , um eine kleine Gröfse CF von%wey Zoll entfernt; da die ganze Länge Aß desHebels fechs Schuh ift.
32. Diefe Wage ift mit einem Bindfaden CGan die Stange GH gebunden: welche der Menlchin der Hand hält, um die Körper Q und T durchdas ftillftehende Wafler zu führen. Wenn alsdanndie drey Seile GC , DQ , ET auf der Länge ABdes Wagbalkens oder Hebels fenkrecht lind : foftehen der Körper () und TWiderftände im Gleich-gewichte, und in dem verkehrten Verhältnilfe ih-rer Entfernungen EF und FD .
33. Die Verfuche wurden auf einem ungefähr50 Klafter langen und 12 Klafter breiten Teiche,ftets bey ftillem Wetter gemacht. Die Körperwaren hol und um und um gefchlolfen , aufer derobern Fläche, welche den leeren Raum vorftelle-te; und fie waren mit auf ihren Böden behelligtenGewichtern eilf Zoll tief ins Wafler getaucht. DieSeile waren voran in ihrer Mitte , und an den He-belsarmen in der verkehrten Weite nachdem theo-retilchen Verhältnilfe ihrer Widerftände befeftiget.Ein Menfch, der am Ufer des Teiches gieng,führte fie fodann mittelft der Stange HG; die crmit beyden Händen, in H und I anfafste, im Waf-fen