34 Zweyter AbJ'chniu.
terfchiede, der nur in gebrochenen Zahlen befteht,weis ich keine Urfache , als die Schwierigkeit die-fer Beftimmung ohne Regel. Doch find die zwey-ten Verfuche gewifs genauer als dieerften. War-um ich beyde hergel'etzet habe , wird man hernachfehen.
36. Genannte Schwierigkeit rühret mit daher,dafs die verfchiedenen Mafien der Körper, wennihr Mittelpunkt der Schwere nicht des Hebels Ruh-punkt ift, Öfters das Gleichgewicht der Wider-stände der Körper ftören ; wenn diefes auch durchdas verkehrte Verhältnifs ihrer Entfernungen rich-tig hergeftellet ift. Denn weil alsdann die Mo-mente der Trägheit der Körper, das ift die Pro-dukte ihrer Mafien in ihre Entfernungen vomRuhpunkte, nicht gleich find; fo mufs nothwen*dig, bey zunehmender Gefchwindigkeit des Ruh-punktes, da ihn der Menfch mit gröfserer Gewaltfortzieht, der Körper, deflen Moment gröfser ift,etwas zurück bleiben (B. W. I. Th. §. 168 u. 186).Jedoch da hiedurch die Entfernung des andernKörpers, und fein Moment des Widerftandes grof-fer wird : fo überwindet diefer den Widerftand deserftern famt der Trägheit, und ftellet nach undnach das Gleichgewicht im Ganzen wieder her:fo dafs man durch längere Anhaltung des Verfuchesendlich die wahre Entfernung der Widerftände be-ftimmen kann.
37. Da diefe Verfuche alfo keine Rechnungbrauchen; fo halte ich fie für genauer, als dieje-nigen, welche man in den Denkfchriften der Aka-demie der JViJfenfchajten \u Paris vom Jahre 1778
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