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Der Straßenbau.
wachende Staat ihm kleine Umwege zumuthet, uMbey so kostbaren Anlagen gewisse Vortheile zu benutzen,die dem Staate und zuweilen ihm selbst wieder zustatten kommen.
Dahin gehören i) solche Umwege, welche dieKosten deö Straßenbaues und seiner Unterhaltungmindern, nämlich:
») Wenn eine Gegend sehr uneben und felsicht, unddeßhalb zum Straßenbau sehr schwer und kostbarzu bearbeiten ist.
b) Wenn der Boden in einer Gegend brüchicht undsumpfig wäre.
c) Wenn man Bäche mit einer Straße durchschnei-den, also kostbare Brücken erbauen müßte.
6) Wenn eine Gegend öfteren Ueberschwemmuligenausgesetzt wäre, besonders im Frühjahre bey auf-gehendem Schnee.
e) Wenn in einer Gegend Hohlwege unvermeidlichwären.
k) Wenn eine Gegend an den zum Straßenbau nö-thigen Materialien Mangel hätte,a) Umwege, die zu Ortschaften führen, denendie Natur vorzüglich günstig ist, wo also die Rei-senden nicht nur hinlängliche Befriedigung für ihreBedürfnisse finden, sondern von welchen her auchdie Naturerzeugnisse auf der neuen Straße zur Stadtgebracht werden können.
Es ist hier besonders von solcher Ortschaften dieRede, welche zum Anhalten der Fuhrleute um dieMittagszeit und zum nächtlichen Aufenthalte gewählt