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2 (1832) Mechanik flüssiger Körper / von Franz Anton ... von Gerstner
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Spezifische Schwere der Luft.

Hieraus ist deutlich zu ersehen, dass die für den Gefrierpunkt und dieBarometer höhe von 28 Zoll berechneten Verhältnisse der spezifi-schen Schwere der Luft zur spezifischen Schwere des Quecksilbers

für niedrige Gegenden grösser, dagegen a u f h o he n B e r ge n kleiner

q

sind, folglich dieLuft in tiefenThälern von schwererer, auf Bergen aber von leichterer Art seyn müsse, als es aus dem blossen Verhält-nisse der abnehmenden Barometerhöhen und Wärmegrade folgt.

§. 80 .

Um hieraus die spezifische Schwere für jede Höhe zu bestimmen, wählen wirhierzu den allgemeinen algebraischen Ausdruck j-p, welcher die Eigenschaft hat,

dass für den untersten Standpunkt, wo die Höhe xz=0 ist, die spezifische Schwere

\ wird, für alle übrigen Höhen über diesen Standpunkt aber die spezifischen Schwe-ren immer kleiner werden, und für eine unendlich grosse Hohe, wo nämlich gar keineLuft mehr vorhanden isL das spezifische Gewicht derselben zrO werde; womit unsereBegriffe von der Atmosphäre vollkommen übereinstimmen. Es wird sich also nur umdie Bestimmung der Grössen A und in handeln.

Ohne sich hierüber in weitläufige Rechnungen einzulassen, wollen wir diese Wertheso angeben, wie sie den angeführten Beobachtungen am meisten entsprechend gefunden

werden, nämlich A = 0, 0000933, und m ~> demnach gibt die Gleichung

1 0 983 OlKlOll

--- für die genannten Orte folgende Werthe:

q 10000 -1- % x 6

An der Oberfläche des SüdmeeresAuf der Höhe der Stadt Quito

1

X

q

0

0, 0000083

1462

0, 0000937

2432

0, 0000900

Daraus folgt für die mittlere spezifische Schwere zwischen dem Meere und derStadt Quito = 0,oooooso, vom Meere bis Pichincha= 0,ooooo46, und von Quito bis

1 q q

Pichincha = 0, 0000023. Die Differenzen dieser Zahlen sind von den obigen durch

q

die barometrischen Beobachtungen gefundenen 0,ooooo6i, 0, 0000042, und 0, 0000024 bloss inder letzten Dezimalstelle -f-1, 4, + 1 verschieden, welche aber an und für sich so

unbedeutend sind, dass wir das Yerhältniss der spezifischen Schwere der Luft zum

1 0,983

Quecksilber für das Gebirge der Cordilleren allgemein = 1QQC0 -f- % x annclimcnkönnen.

$. 81 .

Den genauesten Aufschluss über diesen Gegenstand geben uns aber die Beobach-tungen, welche Herr de Luc in den Jahren 1756 bis 1769 mit der grössten Genauigkeitam -Berge Safeve bei Genf , am Leuchtthurme zu Genua , am Glockenthurm der Johan-