Band 
[Textband.]
Seite
39
JPEG-Download
 

88

Die Wagen, womit wir den Beden transportiren, enthalten 2 Eubicvards nnd mehr, sind also zu klein,wenn man sie aber zu voll ladet, schlagen sie den Bvdcn unterwegs ab, nnd verursachen Aufentbalt; man mußdaher nie mehr als 2 bis 2'/., EubicyardS einladen; einige den denselben werden unter den Brückenbogen vollgc-ladcn, welclw binreici'endc Höhe babcn. Tie Zabl der Wagen in einem Zuge ist von 6 bis 10, so wie Witte voran-rückcn; ich sah deren nie mebr als l 7, Tie Locomotive , wclckc sie sührt, macbt 25 Züge in einem Tage, undpro Stunde 3 Züge ist die größte Anzahl, man arbeitet von «> Uhr Morgens bis 0 llbr Abends und zwei Stundensind znr ATihe bestimmt. Die Enlscrnnng des Transportes ist etwas mehr als eine Meile, wclebc mit Leichtigkeitin 3 Minuten zurückgelegt wird. Ick' babc gcscben, daß nachdem die Mascbine cilicu Zug nack der Spitze des Dam-mes gebrack't bar, so köinml sie mir dem zweiten sckwn an, ehe der erste abgeladen worden ist, und muß deßhalb

vielleicht '/^ Stunde bei Rcgenwctter nnd 'Z Stunde bei gutem Wetter aus die leeren Wagen warten. Ick glaube,daß >l Pscrde die Wagen von dem Ende der Babn und an das Ende derselben bringen, ebe die Locvmotivesie ansnimmt, vielleicht aus eine Entfernung von i2(M Die Maschine laust aus einer permanenten Bahn, aber die

Wagen geben auf provisorischen Babncn bis an's Ende des Dammes, weil das Seil nach der Diagonale befestigt

ist, wodurch keine Zugkraft verloren geht. Tie gcwöbnliche Mctbode ist, sie gerade hinter der Maschine anzuhängen.Wir ballen anfangs eine provisorische Bahn, aber jetzt nicbt mehr, sie ist zwei oder drei Mal umgelegt worden,nnd die Q.ucrscbwellen wurden mit Kies untersrampsr, um die Babn für Locomotiven brauchbar zu macben. Vieleder ersten Q.ncrscbwcllen sind verdorben. Ich kenne die Zabl derselben nicbt, aber alle die von Jackson nnd Shcd-don gelegten sind darunter, weil sie aus schottischer Tanne und schwach waren. Sie wurden in den Bvdcn einge-drückt, nnd wenn man sie herausnahm, wurden sie zur Seite gelegt, weil sie abgenutzt und unbrauchbar waren. Dievon großem Dimensionen werden länger dauern; aber in einem solcben Einschnitte wie diese werden sie nicht län-ger als ein Jahr ansbalren, wenn dieselbe Passage fortbesteht. Diejenigen, welche wir anwendeten, dauerten nurll bis 7 Monate; deßbalb, von welcher Stärke sie anck sein mögen, werden sie in l2 Monaten verfault sein, weilder Boden scbr naß ist. Als wir vor 5 oder 6 Worden einige Lercbenscbwellen kauften, waren 2 oder 3 von schot-tischen Tannen darunter, welche ausgesägt waren, ehe der Anssebcr solche sab; icb glaube aber, daß nur lO schot-tische Tannen Q.nerschwellen in unsrer permanenten Bahn liegen. Diejenigen, welcbe in den provisorischen Bahnenliegen, sind durch eichene oder lercbene ersetzt worden; es mögen nocb einige Tannen darunter seilt. Wir habendie Stärke der Q.uerscbwcllen vermehrt, aber auch einige der ersten waren nickt sehr schwach. Ich weiß nicht, daßeinige unsrer Q.ncrsckwellen in der Näbe vom St. Georges Hill gekauft worden sind. Jeb glaube nicht, daßKpau'S Präparatiou die j "e Tanne so dauerhaft machen wird, als Eichen nnd Lerchen sind, obgleich ick esnickt versucht babe. Ich glaube, daß die Wirkung dieser Flüssigkeit meistens aus die Dberfläcbe des Holzes be-schränkt ist. Ein Stück Teakholz für Schiffbau wurde mir von Hru. Kvan überlassen, und icb bemühte mich, dasQuecksilber durch einen chemischen Prozeß im Innern des HolzcS sichtbar ;n machen, aber es gelang mir nicht:wcßbalb ick glaube, daß die Auslösung nickt bis in's Innere drang ; jedoch war es vielleicht nicht lange genugder Einwirkung dieser Flüssigkeit ausgesetzt worden.

Jackson nnd Sheddou hatten 8!>,000 Cnbicyards ausgeführt, als die Arbeit in unsere Hände überging, undwir babcn seit der Zeit 109,000 Eubicvards vom böcksten Theil des Dammes ausgefübrt. Wir legen jetzt unserepermanente Babn bis aus 120^ (<>00 Parts> von der Tammspitzc entfernt. Der Tbcil, worauf wir die perma-nente Babn legen, ist 0 Monate alt. Im Einschnitte liegen Stcinblöcke, welche so lange angewendet wurden, bisder Damm 8 bis 9 Fuß Höhe crbielt, von wo an Q.ucrschwcllcn gelegt wurden. Wir vergeben jetzt alle Arbeitenzu Willesden, und der Unternebmer bezahlt die Arbeiter für das Abladen und Einbauen jedes Wagens, die Leuteim Abtrage erhalten von ihm -1 <1 pro Cnbicvard, welches ein höherer Preis ist, als er in einem andern Ein-schnitte zahlen würde. Wir können nickt schneller mir der Arbeit vorrücken, wenn wir nickt größere Kosten haben

wollen. Sie arbeiten 10 Stunden und wir können nur 10 Stunden in 2 Ablösungen oder Schichten täglich

arbeiten und einige Zeit gebt jedes Mal bei der Ablösung verloren; die Leute haben auch vcrbältnißmäßig höherePreise, wenn sie nur 8 Stunden arbeiten, sie möchten lieber 12 Stunden arbeiten für g.*, als 8 Stunden für 3.

Sie bauen jetzt täglich 800 bis 900 Eubicvards in den Damm nnd können 1000 einbauen, welches die größte

Blaffe ist, die man monomischer Weise in einen Erddamm einbauen kann. Landleute melden sich bäusig zu denArbeiten, aber im Allgemeinen sind sie nickt vortbcilhasr, weil niedrere Klaffen von Arbeitern in einem Einschnitteangestellt werden müssen, wovon die Landbanern nur T, sein dürfen. Icb ging am vorigen Sonnabend nack demSt. Georges Hill, und fand in dem Abtrage bauptsäcblich plastischen Tbon, welcher ungünstig ist, und leicht vomWasser weggerissen wird, und mehr zu bearbeiten kostet als Sand und Kies. Ich weiß nickt, wenn die Arbeiten

und es mußte» aus reu vielen Stücken der verworfenen Ziegelsteine, welche die Lieferanten nicht wegschafften, aus Bauschutt und Kiesordentliche Chausseen angelegt werden. Der unter dem Thon liegende Sand verwandelte näi in D-nellsand, kein Schnurgernst bliebliehen, und rie Fnndamcnte, welche regelmäßig durch Bergleute und Landleute vermischt, abgetrieben wurden, konnten nur mit gro»ßer Mühe erhalten werden; man mußte sie stuelwetie ausmauern. sBeyse.f