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IN. Georg Lea r her, Eivilingcnienr. Die Ausdehnung, mit welcher Locomotivc auf Dämmen zum Bauderselben angewendet werden können, dangt von Umstanden ab, wie die Natur des Bodens und dessen Setzung,wonach sich das Legen der Schienen rick'tct. Londoner Ttzon (plastischer) erfordert lange Zeit, wogegen Kies undSand, wovon ein großer Bvrrakb auf der svnlhamptoncr Linie vorbanden ist, sich beinahe augenblicklich festsetzt.Sand ist auch daS beste Material znm Abladen (ein großer Wagen enthält 3 Eubicyards Sand, aber nicht vielüber 2 EnbicvardS Thon, wenn er fest und zäb ist). Ick glaube, daß man !100 Eubicyards Sand täglich in denDamm einbauen könne, wenn 10 Stunden wirklich gearbeitet wird. 250 Arbeitstage können nur wirklich gerechnetwerden; aber weil während der Sommcrtage mir 2 Ablösungen oder Schiebten gearbeitet werden kann, so sind 300Arbeitstage jäbrlieb zu berechnen. Hölzerne Qucrsebwcllcn können während des Baues einer Eisenbahn mit Vor-tbcil angewendet werden, aber für die permanente Bahn billige ick' sie nicht, wenn man Steine für einen billigenPreis erhalten kann. Die Kosten der Erdarbcitcn sind nach den Provinzen und der Lage deS Terrains, wie auchnach der Bodenart sehr verschieden. 24' ziehe vor, die Arbeiten in großen Eontractcn zu verdingen, wenn ichrechtliche Unternehmer erhalten kann, weil ein großer Kapitalist große Borthcilc vor einem kleinen Unternehmer hat,und die Erdarbeitcn bconomistber ausführen kann; wenn aber eine Gesellschaft einen Ehrenmann finden und ibnmit biurcichcndcm Kapital versetzen könnte, so würde sie im Stande sein, eben so öconomisch zu bauen. Vor vie-Kn Jabrcn führte ick' Erdwcrke von geringer Bedeutung nach dem System kleiner Contracte aus, und durch großeAufmerksamkeit, von meiner Seite, kamen die Arbeiten nicht theuer zu stehen, als wenn sie ein großer Unternehmerausgeführt hätte, wobei ich seine Zinsen ersparte; aber es ist schwer, Aufseher zu finden, welche hinreichende Kennt-nisse und Ehrlichkeit besitzen. Kleine, lcick'tc Arbeiten können besser nach diesem System verdungen werden, alsgroße Einschnitte. Meine Eontractc bedingen gewöhnlich, daß der Unternehmer nach der wirklichen Messung bezahltwerden soll, und ihm eine gewisse Anzahl Prozente cinbchaltcn werde; aber ich zahle itzm bäufig mehr, wenn ichsehe, daß der Mann sich Mühe gibt, besonders, wenn er nur wenig Vermögen bat und brav ist.

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Franz Gilcs, Eivilingcnienr der Sonttzampton-Babn. Wir arbeiten an 12 Stellen auf der Linie, welchealle schwere und einige lcick'tc Einschnitte enthalten, die wegen ihrer Verbindung mit andern Ttzeilcn angefangenwerden mußten, oder so wie wir in den Besitz der Grundstücke gelangten. Ich tzabe den Einschnitt zu Wandsworthungefähr 180,000 Pfd. St. aus 700,000 Pfd. St. wohlfeiler gemacht, habe den Kingstonhügcl niedriger durchschnit-ten und 250,000 Pfd. St. erspart, aber meine größte Ersparniß ist im St. Georges Hill, welchen ich von der Tiefevon 100 Fuß auf 80 Fuß rcdneirt habe ; nämlich dadurch, daß ich die Bahnlinie 2tU hötzcr legte und 16^ dadurch,daß ich den Hügel auf der Seite, wo er abfiel, tiefer unten durchschnitt. Auch tzabe ick' den Damm über das Wcy-thal erhöhet, und statt den Boden an der Seite abzulagern, lasse ich ibn jetzt in den Damm schürten. (Die Sci-tenablagcrnngen betrugen im vorigen Jahre zu 1,750,000 Eubicyards, welches ungefähr die Ersparniß ist.) DerSt. Georges Hill betrug zu derselben Zeit 3,725,000 Eubicyards, wovon 800,000 znm Oberbau verwendet wurden.Die Massen sind jetzt 084,000 für das Molcthal (es ist lächerlich vorauszusetzen, daß 1,500,000 Eubicyards fürden Mvlcdamm erforderlich seien), 700,000 für den Wcydamm und 370,000 als eine Reserve für Kies, welcher für37 Meilen zu 10,000 Eubicyards pro Meile hinreichen; deßhalb wird die Zeit, welche zur Vollendung der Arbeiterforderlich ist, bedeutend verkürzt. (Der Einschnitt zu Frimley wird jetzt eine längere Arbeitszeit verlangen, alsjener im St. Georges Hill.) Die Transportweite des St. Georges Hill ist beinahe 3 Meilen ( 3 x 427 h/^128 W) und im Wcyttzal G/,, deßhalb ist die mittlere Weite beinahe 2h^ Meilen. Ich bin mit einigen Land-eigenthümern in Unterhandlung, in der Absicht, fernere Reduktionen zu machen, welches auch theilwcise die Ursacheist, daß ich noch nicht an der Westseite deS Hügels begonnen habe. Der St. Georges Hill ist im Thon, wieich erwartete, aber wir haben gegenwärtig blos den Gipfel angegriffen. Wir hatten zuerst Kies, dann Sand, wel-cher sehr nützlich znm Ziegeln ist; weil wir aber nicht allen zu diesem Zwecke gebrauchen, fahren wir einen Theildavon in den Damm, aber keinen Kies"). Der vollendete Theil stellt gut in der Bösctznng. Ick' bearbeite ihnmit geneigten Ebenen, welche hinreichend steil sind, so daß die Wagen noch mit Sicherheit tzinab laufen können,und beabsichtige keine Seile anzuwenden ; die Seitenwege setzen nns in den Stand, die Einschnitte breiter zu machenund mehr Mannschaft anzustellen. Ein Berg von weniger Ausdehnung ist bei Woking , aber unbedeutend im Ver-gleich zum St. Georges Hill, welchen ick' entschlossen bin, mir voller Kraft und schweren Schienen zu bearbeiten.Der Boden zu Frimley ist Sand und Lehm; ick' fürchte auch, daß eine Thonadcr daselbst sein wird, worauf ichvorbereitet bin. Zu Elvetham ist ein Damm von bedeutender Ausdehnung, welcher in Sand angelegt wird

2) Hier haben die Herren Gelegenheit, abwechselnde Lagen von Thon nnd Sand zu schütten und so ihren Damm rcchr fest zumachen. HBehse.j