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b) Vereinfachung der ganzen Verwaltung des Post- und Transportwesens, nebst Verminderung des Beam-tenpersonalcö, welches bei manchen Postanstalten mehr kosten als einbringen soll.e) Vermehrung der Einkünfte der Postanstalten durch größere Bricfzahl und größere Personen, Güter- undGeldtransporte auf weitere Entfernungen.

In Betreff der letztern, und des Geldverkehrs überhaupt, wollen wir schließlich nur andeuten, daß mir einersolchen Centralisation des gesammtcn Postwcsens wohl noch eine ganz andere Erleichterung mancher Zahlungenvereinbar wäre, durch Postnotcn oder Anweisungen auf einzelne Postcassen.

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Dergansteigende Eisenbahnen.

B e r g a n st e i g en d e Eisenbahnen mit Leichtigkeit zu befahren, wird nach Stephensons Ratb aus derHöhe eine Rolle befestigt, über welche ein Drahtseil läuft, dessen eines Ende an die Locomotive des hineinzu-ziehenden Wagcnznges befestigt wird, während man an das andere Ende eine auf der Höhe befindliche Locomotivehängt. Wenn man nun auf der Doppelbahn diese letztere hcrablaufen läßt, wird der schwerste Zug Leichtig-keit hinaufgezogen. Auf der London -Blackwall Bahn hat sich diese Methode bewährt. Die Züge machen dort20 bis 30 englische Meilen in der Stunde.

Im Herbste 1838 theilte ich dem königl. Regicrungsbanrath Herrn von Heinze zu Aachen eine Zeichnungmit, worin dasselbe Prinzip mit allen seinen Berechnungen enthalten war, und wollte mir ein Patent daraufgeben lassen. Herr von Heinze bemerkte dabei,daß dies die einzige zweckmäßige Methode sei,die Züge geneigte Ebenen hinauf zu schaffen, welche ihm bis jetzt unter derartigenErfindungen vorgekommen wäre, und rieth mir: das Patent nachzusuchen;" was ich in-defien, abgeschreckt durch ähnliche Patente, welche nur Kosten eintragen, unterließ. Als ich darauf, um die Sacheselbst nicht verloren gehen zu lassen, meinen Plan einer Eisenbahndirection mittheilte, erhielt ich von Jemand zurAntwort: dies seieine rohe Idee", und von einem andern Techniker:es würde zu viel Umständemachen, die schwere Locomotive immer wieder den Berg hinaus zu schaffen, weil siesich selbst kaum auf den Schienen erhalten könnt e."

(Der letztere Fall kommt zwar gar nicht in Betracht, weil immer eine Maschine die andere wechselöweisehinauf ziehen, während eine dritte den Zug auf der Höhe weiter schaffen kann; überdies hat man aber beiErkrath gesehen, daß die Locomotive nicht allein sich selbst, sondern auch noch den mit Personen besetztenTender hinaufbringen konnte.)

Herr Eisenbahningenienrdirector Simons aus Belgien , welchem ich die Erfindung ebenfalls mittheilte,meinte: »die Sache sei ausführbar, man könne die ansteigenden Locomotiven noch zu andern Zweckenverwenden, während die stehenden Maschinen keine andere Benutzung zuließen", und fügte binzu: I'ick«« «stkönn«. An eine andere Eisenbahndirection schrieb ich, daß ich ihr eine Methode mittheilen wollte, wonach sieihre stehende Maschine ersparen könnte; erhielt aber keine Antwort.

Jetzt mit einem Male kommt die Idee als eine englische zum Vorschein, wie ehemals meine im Jahr 1827zuerst in Coblen; ausgeführten Dampfkessel mit ganz engen Röhren im Jahr 1829 den Herren Booth undStcphenson in England zugeschrieben wurden, nachdem Herr Seguin im Jahr 1828 in Frankreich ein Patentdarauf genommen hatte.

Muß denn jeder deutsche Gedanke erst einem Engländer mitgetheilt werden, damit nur nicht ein Deutscherdie Ehre einer deutschen Erfindung genieße? Wahrscheinlich werden meine Schnellbaumethoden von Einschnittenund Dämmen, und die Saucr'sche Tnnnelbaumcthode zu Königsdorf rc. im Sande , auch bald als englischeoder doch undeutsche Erfindungen irgendwo zum Vorschein kommen.