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dieses wieder Folge der beschränkten Geldmittel, welche nicht gestatteten, die bedeutenden Mehrkosten, welche dieDarstellung günstigerer Neigungen hier erfordert hätte, daran zu wenden; besonders da die Bahn höherer Vor-schrift gemäß, wegen Anschlusses an die zuerst zu Minden concessionirte Rhein - Weser - Bahn, zu Elberfeld amlinken Wupperuser in bestimmter Höhe enden sollte, ein späterer Vorschlag aber, dieselbe von Vohwinkcl aus mitgünstigerem Gefälle aus dem rechten Wupperuser bis Elberfeld zu führen, weil die Rhein-Weser-Bahngesellschaftihre Arbeiten einstellte, von dem Vorstände der Düsseldorf -Elberfeldcr Bahn unberücksichtigt blieb.
Aber selbst zur Erlangung dieser Neigungen bar die Bahn aus denselben, öconomischen Rücksichten mitstarken Krümmungen ausgeführt werden müssen. So liegt z. B. die steile Strecke von Vohwinkcl bis zurWupper größtentheilS in zusammenhängenden Kurven von 300 Ruthen Halbmesser, und zwischen der Wupper -brücke und Elbcrfeld windet sich die Bahn an steilen Berghängen entlang in Kurven von 250, 200, ja selbst150 Ruthen Halbmesser, die nicht zu vermeiden sind, ohne diesen ganzen Bahnzug zu verlassen.
Diese Krümmungen und Neigungsverhältuisse stehen schon für den Localvcrkehr zwischen Düsseldorf undElberfeld hart an der Gränze des noch Zulässigen. Ihre Unzulässigkeit für einen Betrieb, wie die RheinischeBahn ihn sich zur Ausgabe stellen muß, erhellet theils aus den geringen Lasten, welche die Lokomotiven erfah-rungsmäßig als Marimum über die steilen Strecken ziehen können, theils aus den kurzen Krümmungen,deren einige nur mit so gemäßigter Geschwindigkeit durchführen werden dürfen, daß ein namhafter Kraftvcrlustdaraus erwächst.
Die Rheinische Eisenbahn hat sich für die schwierige Elberfeldcr Linie die Aufgabe gestellt, außer denRampen für stehende Maschinen keine einigermaßen langen Steigungen steiler als 1 : 300, und keine Bogen,die nicht unmittelbar vor Haltestellen liegen, nach kleinerem Halbmesser als von 300 Ruthen Länge anzulegen.Auf dieses Fundament, welches für einen großen Verkehr die äußerste Gränze des noch Günstigen ist, muß sienothwendig ihren Betrieb organisircu, und dieser würde dann auf die eben beschriebenen Verhältnisse der Düssel dorf -Elberfeldcr Bahn nicht passen. Ein isolirrer Betrieb für dieses inmitten liegende Stück ist aber in jedemFalle höchst uuvortheilhaft.
Die Strecke von Hochdahl bis Elberfeld entspricht also nicht den Zwecken der Rheinischen Eisenbahn.,
sDer Hauptgedanke ist also dieser: die Rheinische Eisenbahn will kein Mittelstück haben, was ihr nicht denalleinigen Betrieb zwischen Cöln und Elberfeld überläßt, und sie zieht es deshalb vor, eine isolirte Bahn zuerbauen, und später die zu Grunde gerichtete Düsseldorf -Elberfeldep Bahn für einen solchen Preis als Zweig-bahn an sich zu bringen, daß es möglich ist, die Zinsen des Kaufpreises zu erzielen. Die Gesellschaft, welchedie Bahn über Elberfeld bauen sollte, wird von einer gewissen Clique in Elberfeld und einem Theile deSCölner Klüngels ernstliche Unterstützung in dieser Beziehung erhalten, wie auch von der liquidireuden Gesellschaft,um daS jetzt veraltete werthlosc Eiseubahumatcrial, zu welchem ich selbst 10 Procent meiner Actien beigetragenhabe, au den Mann zu bringen, was nur dann möglich ist, wenn diese Herren wieder Sitz und Stimme in derDirektion und dem Verwaltungsrathe haben.
Wäre dieser Gedanke nicht vorherrschend, würde sie zur Verminderung des Anlage-capitals gern und bereit-willig die bestehende Bahn, so weit als möglich, mitbenutzen und solcher dadurch die eigene Eristeuz erleichtern.Es ist also hier wieder derselbe Fall, wie zwischen der Cölner, der Düsseldorfer und Baseler Dampfschifffahrts-gesellschaft im Hintergründe verborgen; um ein Monopol ausschließlich zu erlangen, muß das Bestchnde sowohlals das Werdende erdrückt werden. Die Bonn -Cölner EiseubÄhu wird der Cölner Tampfschifffahrtsgesellschaftwegen ebenfalls zu erdrücken gesucht, und diese spielt wieder eine große Rolle bei der Bahn über Elberfeld. j
Es bleibt indeß noch übrig, der geneigten Ebene zwischen Erkrath und Hochdahl zu erwähnen, die demBetrieb der Fahrten auf der Düsseldorf -Elberfeldcr Bahn eine Eigenthümlichkeit mittheilt, auf welche jeder hin-zutretende fremde Verkehr nur nachtheilig für beide wirken könnte.
Diese geneigte Ebene hat eine Länge von 650 Ruthen bei l : 30 Steigung, ersteigt also eine senkrechteHöhe von 260 Fuß.
Der ursprüngliche Plan, die Wagenzüge vermittelst eines Seiles ohne Ende durch eine stehende Dampf-maschine hinaufzuziehen, kam hauptsächlich deshalb nicht zur Ausführung, weil die Locomotiven ein solches Seil