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Des zweyten applicativen Theiles dritter Band enthaltend das Ausbringen des Zinnes [...].
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b) zufällig neben dem Verschmelzen blendiger Sil.ber-, Bley . und Kupfererze, wie solches amlln-terhurz Statt findet, und zwar wird hier der Zinktheils metallisch, theils im oxidirten Zustande alsein künstlicher Galmey ausgebracht.

2) Die Benutzung des sowohl natürlichen alsdurch Dmnjk erhaltenen Zinkopids auf N?es-sing, und endlich

z) die Bereitung des Zinkoitriols aus Zinkerzen,welche stark mit Schwefelkies gemengt vorkommen,welches hier nur beyläufig erwähnt wird, indem davonweiter unten bey der Vitriolbereitung weitläufiger ge-handelt werden wird.

l) Das Ausbringen des metallischen sink?«

Bis jetzt hat man bloß in England durch besonderedazu veranstaltete Hüttenprozesse, sowohl aus dem Gal-mcy als aus der Blende, den Zink im metallischen Zu-stande ausgebracht.

In Deut'chiand hingegen hat die Zerlegung derBlende im Großen noch nicht glücken wollen, obgleichsehr oft der Ausfall kleiner darüber angestellter Versuchevielen Vortheil versprach.

Die Haupteigenschasten des Zinks auf welche sichdessen Ausbringung gründet, ist die Flüchtigkeit diesesMetalles. Vermöge dieser Eigenschaft kann der Zink,wenn er im oxidirten Zustande in den Erzen vorhandenist, durch eine mit Desoxidation verbundene Destilla-tion ausgeschieden werden.

So wie vor jeder hüttenmännischen Behandlungder Erze, eine mechanische Reinigung oder Aufberei-tung vorhergehet, so findet auch hier, ehe man denGalmey zur Gewinnung des Zinks, einer Destillationunterwirft, «ine Art von Aufbereitung. Statt, welche ^