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Des zweyten applicativen Theiles dritter Band enthaltend das Ausbringen des Zinnes [...].
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Endlich haben

L) einige Versuche im Kleinen gezeigt, daß auch durchlanges Stehen der Eifenvitriolauflöfung mit Kupfer,sich ein dreyfaches Salz erzeugt, indem die Eisen-Vitriollauge Eisenoxid fallen läßt, und statt bestenetwas Kupfer auflöset.

L. Fabrikation des Zinkoitriols.

Dieses Metallsalj wird aus Zinkblenden haltigenErzen nach vorhergegangener Rüstung derselben verei-nt. Man laugt die gerüsteten Erze aus und versiebetdir Lauge nach den Regeln der Kunst.

Zur gehörigen Erläuterung der hier entwickeltenGrundsätze nun lese man den ersten Theil der Hütten-kunde S. 424 bis 442, so wie die folgenden speciellenBeyspiele über Vitriolsiederey nach.

Bemerkungen über das Vitriolwerk zu Schreiberhau in Nieoerschlesien *).

Dieses, besonders durch vorzügliche Güte und Rein-heit, so wie auch beständige Gleichförmigkeit seiner Fa-Wate sich auszeichnende Werk, liegt in einem engenHaie, durch welches der reißende Bober fließt, undHon dem ziemlich steilen Gebirgsabhange hinangebaut.Der letztere Umstand ist für die Anbringung der Laug.bahne, so wie auch für die Stellung der Laugkästen,E>edepfannen und Läuterkästen sehr Vortheilhast gewe-ha, indem diese Behälter meistens unter einander lie-i-n, und man sich deshalb vieles Zuleiten durch Pum-pt» und andere Vorrichtungen hat ersparen können.Auch gewährt die Nähe des wasserreichen Boberö demDecke noch verschiedene andere Vortheile. Es gehörets dinGebrüdern Preller eigenthümlich zu, von denen indeßbtt älteste den meisten Antheil daran zu haben scheint:

l ") Bergm. Zourn. 1795. Erster Band S. 564.