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selben geben nicht mehr als 6 Centner Schwefel. Da-gegen geben 90 bis i vo Centner Rhonauer Kiesjchliche9 bis io Centner Schwefel.
Was nun zuerst die Fabrikation des Vitriols anbe-trifft, so ist der Gang derselben für den Eisenvunol fol-gender: die Kiefe werden zuerst geröstet, und zwar,wie gewöhnlich mit Holze — die Röststärren, in denenselbiges geschiehet, find mit einer Mauer umgeben undmit leichten hölzernen Dächern bedeckt. Ersteres ver-hindert, daß man die Haufen nicht so übermäßig großmacht, man kann sie daher besser übersehen, und dasFeuer leichter dirigiren. Die Deckung halt den Regenab, so daß der Brand nicht gelöscht oder gedampft wird,lind die Masse also gleichförmiger durchbrennt. DieRWärten sind dreyseitig.— Auf zso Scheite § Ellen
Holz, kommen 520 Centner Kiese, und diesebrennen nur 8 Wochen lang.
z, Nach dem Rösten werden die Kiese ausgelaugt,^ (»on dem ersten Feuer erfolgen 4 und von den übrigen; Kästen Lauge zu nicht mehr als -14 Procent Gehalt)^ und die ganze Procedur noch zwey bis drey Mal, jenachdem eö erforderlich ist, wiederholt. Endlich kom-. me„ die ausgelaugten Erze auf die Bühne. Die Bühne^ ist 60 Fuß breit und 140 Fuß lang, sie ist am Abhänge^ eines Berges angelegt und kann längs demselben immer^ weiter fortgeführt werden. Der Grund derselben be-^ steht aus Sandsteinplatten, die mit Kalke und feinemThone ausgestrichen sind. Darauf liegen z bis -zzolligeGalten, und über diesen alte Schwarten und Bohlen.Die Bühne hat nach der Breite b Fuß Fall und ist an" der untern Seite längshin mit einer Mauer versehen. —-Die Kiese begießt man mit Wasser, worauf sich denn' die Lauge in dem Hauptgerinne an der untern Mauersttnmelt, und in die Läuterkästen abstießt. .
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