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Generalunkosten.

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irgend einer Weise herein gebracht werden müssen, so fragtes sich, wie dieselben verteilt werden sollen.

Man könnte die Verteilung auf das Gewicht basieren und sagen:Auf je 1000 kg fertig gestellter Kessel oder Träger entfällt fürVerwaltungskosten und Betriebskosten ein bestimmter Betrag;so einfach die Sache erscheint, so ungerecht wäre die Verteilung,da ja auf die Tonne, je nach der Art der Arbeit, mehr oderweniger Löhne verwendet werden, und das Werkstück, welchesmehr Zeit zur Herstellung, auch mehr von den erwähnten Aus-lagen bedarf. Es erscheint daher richtiger, die VBVteilungauf die Arbeitszeit zu beziehen, was in vielen kleinerenWerken der Fall ist; aus rein practischen Gründen hat sich inmittleren und grösseren Werken die Verteilung auf dieArbeitslöhne (eine Funktion der Zeit) eingebürgert. Denndie Löhne sind immer aus den kaufmännischen Büchernzu bestimmen, ebenso die Auslagen, während die Arbeitszeitnur in den C alkulationsbüchern zu finden ist; es istauch die Aufschreibung in den Calkulationsbüchern nicht soübersichtlich, wie in den kaufmännischen Büchern, die mehrkunstgemäss als die ersteren geführt werden. Die Verteilungauf die Löhne hat daher etwas grössere Bequemlichkeitvor der Verteilung auf die Zeit.

Zur Aufstellung der Verteilung, die als Regiesatz bekanntist, erfolgt durch Addition einer möglichst grossen Anzahlvon Verwaltungs- und Betriebsunkosten, die durch dieSumme der in der gleichen Zeit bezahlten Arbeitslöhne divi-diert wird. Z. B.:

1888

Verwalt.- u. Betr.-Unkosten

11237 M.

Löhne 7 450,40 M.

1889

n n v

n

12450 „

„ 10738,00 „

1890

» » n

n

15558 „

„ 12459,50 „

1891

n n n

13540 „

„ 9803,20 „

52785 M.

„ 40451,10 M.

Regiesätze =

52785

40451,10

Das Product aus dem Regiesatze mit den Arbeits-löhnen ist der zur Deckung der erwähnten Unkosten durch-schnittlich genügende Betrag. Ist beispielsweise für irgendeine Arbeit 5 Mark bezahlt worden, so wäre zur Deckung der Ver-waltungs- und Betriebsunkosten ein Betrag von 1,3 X 5 — 6,50 M.durchschnittlich nötig.

Die Aufstellung der Regiesätze ist von sehr grosser Wich-tigkeit, da sich in ihnen die Geschäftslage am besten wider-spiegelt.