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Bericht der Schwellen-Commission über die Aar, Zihl, den Murten-, Neuenburger- und Bieler-See
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kommene Hülfe für die Scegcgcndcn möglich, die sichselbst, durch den eigenen Mechanismus der Gewässer,unterhalten wird; cö ist auch eine weniger vollständigeHülfe möglich, die aber im Zeitverkauf einen großen Theilihrer Wirksamkeit allmählig verliert, und wo der Mecha-nismus der Gewässer an seiner eigenen Zerstörung arbei-ten muß. Die letztere Operation bestehet in der Durch-,brechung des Schuttkegclö der Aar, bis Büren herunter,einzig, — die Zihl wird vom Pfcidtwalde, oder vomSee her, in einem geraden Kanal, — und die Aar vonDozingen durch das Hügni herab, in einem schwachenBogen, — nach Büren geführt und dort beyde Strömevereinigt. Die erstere durchbricht auch den Emmen-Schuttkegel in der Aar; sie führt diesen Fluß so gerade,als es nöthig ist, um ihm das Gefall zu verschaffest, daßer sich selbst reinigen könne; und sie vereinigt beyde Strö-me erst auf dem Punkte, wo die Aar tief genug ligt,damit keine Zurückstauung ist die Zihl nachtheilig werde,obgleich der Vieler-See um das verlangte Maaß gesenketwird. — Seit anderthalb Jahrhunderten sehnen sich dieBewohner dieser Gegenden. vergeblich nach Rettung vondem je mehr und mehr zunehmenden Uebel; und eS sinddurch zwecklose Vorkehren bereits sehr große Summenohne Nutzen verwendet worden. — Der Schade einerUeberschwemmung im Frühjahr und Sommer ist jederMal ungeheuer groß; und eben so groß wäre der Ge-winn von neuem, kulturfähigem Land, bey vollständigerHülfe.

Der Kosten einer solchen Unternehmung kann zwarnicht genau voraus bestimmt werden, weil die Verschie-denheit der Witterung dabey einen ganz gewaltigen Unter-schied verursacht. Ost müssen die Kräfte der Gewässer