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Fuß die Venus betrachtete: sah ich in einem Abstände vonder Venus, der drey Fim stheile ihres Durchmessers betrug,gegen Osten zu ein ungestaltetes Licht, welches einer Venus.Phase ähnlich zu seyn schien, deren dunkler Theil gegenWesten zugekehret stand. Der Durchmesser dieses Phä-nomens betrug schier ein Viertheil des Durchmessers derVenus. Eine ähnliche Erscheinung, die einer VenuS-phase sehr gleich kam, hatte ich schon 1672. den 25. Ja-nuar früh von ; Uhr 52 M. bis 7 Uhr 2 M. wahr.genommen, wo dieß Phänomen wegen der wachsendenHelle der Morgendämmerung verschwand. Die Venus-phase war damal gehörnt, und dieses Phänomen, dessenDurchmesser einem Vertheile des Venusdurchmesscrsgleich kam, schien auch gehörnt zu senn; es stand vom süd-lichen Hörne der VenuS um einen Durchmesser der Venusgegen Westen ab.
Ich zweifle, spricht Herr Lastint, ob die Erscheinun.gen bey diesen beiden Beobachtungen ein wirklicher Tra.bant waren, dessen Oberfläche nicht genug fähig wäre,das Licht zurückzu werfen, und welcher eben das Verhält,nis zur Venus hätte, welches der Mond zu unserer Er-de hak. Allein wiewohl ich sehr oft und zu verschiedenenZeiten diesen Trabanten ferner nachgesuchet, um dieseswichtige Phänomen durch eine Reihe genauer Beebach.Hingen zu verfolgen: so habe ich ihn doch in der Folgenieinal mehr entdecken können; ich enthalte mich also übereinen VenuStrabanten ein Urtheil zu fällen." Soweitdie Beobachtungen des Herrn Dominikus Lassmi.
§. UI.
Darstellung der Wahrnehmungen eines Ve-nustrabanten, welche Herr Short in England1740. machte.
Es ist sehr leicht zu begreifen, daß Herr Lassimdurch die Bekanntmachung seiner Wahrnehmungen das
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