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Unter diesen fanden sich zween Teleskope, die mir auf dieSternwarte übergeben wurden, um sie wegen ihrer Gütezu astronomischen Beobachtungen gebrauchen zu können.Das eine ist ein gregorifcheS zu 2 Fuß, in England ver.fertiget; das andere ein NcutonischcS, von 4^ Fuß, des-sen ich mich zur Beobachtung der IupirerSkrabanten be-diene. Als ich nun im Monac December 1757. mit demgregorischen Teleskope, um es zu prüfen, die Venuspha-sen beobachtete: so sahe ich unweit der Venus ein Gestirn,welches mit schwachem unbestimmten Lichte schien, welcheseinem kleine» hangen Eomcten nicht unähnlich war. An-fangS stieg mir der Gedanke auf, ob dieß Gestirn nichtwohl ein kleiner Comct seyn könnte, denn daß es kein Fix.stern war, schloß ich aus seinem schwachen Lichte, und demvergrößerten Durchmessr desselben. Ich richtete also Mei-nen eben angeführten Neutonischen Tubus zu 4^ von be-sonderer Güte, und einer 54 maligen Vergrößerung nachder Venus, um durch deren Betrachtung mich um somehr über dieß Phänomen zu versichern. Allein obschonich mit demselben die ganze Gegend um die Venus herumdurchsuchte, so konnte ich doch nichts entdecken, was demim Gregorischen wahrgenommenen Phänomen ähnlichge-sehen hätte. Ich kehrte also zum Gregorischen zurück,und fand das nämliche Phänomen bald wieder. Dannnahm ich ein anders Neutonisches in England verfertig-tes Teleskop, welches zwar eine geringere Vergrößerung,aber eine um so stärkere Klarheit gab, und betrachtetemir demselben die Venus; allein das Phänomen konnteich nicht entdecken. Ich kehrte also zum drittenmale zumgregorischen Teleskope zurück, und nahm das vorige Pha-nomen wiederum augenblicklich wahr. Diese Versuchewiederholte ich nun schier durch eine ganze Stunde. Darausschloß ich nun, daß mich ein falsches Bild im gregorischenTeleskope betrogen haben müsse, welches durch das voneinem innern polirten Theile des Teleskopes zurückgewor.
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