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Zweiter Band.
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Andre OVV eoncavconvex, oder ein Meniskus, welchesam nächsten beim Auge stehet. Diese beiden Okulare X2und mögen in solchem Abstände von einander enr-fernr sty», daß der zusammengesetzte Brennpunkt der ge-brochenen Stralen beider jinsen in solch eine Entfernungaußerhalb der kleinen Röhre falle, in k.Xl, die zunächstdem halben Radius der Cvucavität des Meniskusgleich kommt; das heißt: daß XM zunächst dem hal.den Radius, oder dem vierten Theile des DurchmrsterSder Concavität des Meniskus O? gleich komme, oder daßder abbildende Brennpunkt der zurückgeworfenen Sera-len der falschen Erscheinung, XII) der zusammengesetztenBrennweite der gebrochenen Stralen gleiche. Es seyaußerdem die Hefnung 6kl, des Diaphragmas K8 vonsolcher Weite, daß die vom Augenstern zurückgeworfenenStralen in dieOefnung 6kl einfallen und aus derselben»ach einer gewissen Richtung hervorgehen können. DieVergrößerung dieses Teleskops sey beträchtlich, z. B. zu50 bis 60 Mal. Wird nun dieß Teleskop nach der Ve-nus bey heilerem Himmel gerichtet, und zwar vor odernach der Dämmerung, und das Auge in solch einen Ab-stand gebracht, welcher der Brennweite der zurückgewor-fenen Stralen gleich ist: so wird man sicher in diesemTeleskope den Venustrabalicen deutlich und hellbestimnitwahrnehmen,

Denn da der zusammengesetzte Brennpunkt der gebro-chenen Stralen auf dem Augenstern ?0 sich endet,so bildet dieser Brennpunkt daselbst das Hauptbild dcrVe-nus , wie auf einem sehr wohl geglätteten Convexfpie-gel ab; mithin wird dieß Bild krl wie von eurem Convex.fpiegel zurückgeworfen werden. Da nun die Oefnungdes Diaph agmas 6kl so groß vorausgesetzt wird, daß dievom Augensterne zurückgeworfenen Stralen hineinfallenkönnen: so wird das Bild >1 vom Augensterne durch die

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