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Zweiter Band.
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6ten Junius i?6r. weit unter der Sonne, und den ztenJunius 1769. weit über der Sonne, nach Masgabe sei.ner Berechnungen, vorbeygegangen sey. Allein den l.Junius 1777. bey der untern Conjunctiyn der Venussey es möglich, daß dieser Trabant, wenn er vorhandenwäre, gegen zwölf Uhr Mittags, oder einige Stundenhernach durch die Sonnenscheibe gehen würde, und zwarnach der daselbst vorgelegten Zeichnung durch die Mitteder Sonnenscheibe.

Um also der Muthmaßung des Herrn Lamberc et«was nachzugeben, wenn schon ich von dem Nichrvorhan.denseyn des Venustrabanten überzeugt war: so erinnerteauch ich die Astronomen, daß sie nach der Angabe d."SHerrn Lambercs den e. Junius 1777. gegen zwölfUhr oder einige Stunden hernach mit den besten Sehröh.ren die Sonnenscheibe durchsuchten; und damit ihnen die-je berufne Erscheinung nicht entgehen möchte: so solltensie, wie es sorgfältige Astronomen den 6. Junius 1761.thaten, die Sonnenscheibe vom Aufgange der Sonne,bis zum Niedergänge nach ollen Seiten genau bespähen,und wenn sie einen schwarzen runden Flecken, der einem Tra-kanten gliche, der durch die Sonne gienge, wahrnähmen: sosollten sie mit genauen Mikrometern seine Bewegung, seineBahn, seinen Durchmesser scharf beobachten. Diese Arbeithabe ich mit meinen Gehülfen selbst unternommen, wie iches auch versprochen hatte, wenn Gott Leben und Gesund-heit gäbe.

Allein auch jene, welche den Venustrabanten 1761.und 1764 außerhalb der Sonnenscheibe gesehen habenwollen, erhalten in diesem Jahre (1777.) eine gute Ge-legenheit, ihre Wahrnehmungen des außerhalb der Son»nenscheibe sich befindenden Trabanten strenger zu prüfen;ob sie nicht etwa durch ein optisches Bild betrogen worden,

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