des Trabanten, die Wahrnehmungen des Herrn Man.raigne für optische Betrüge erkläret hac, ist diese: daß,nachdem die ersten Wahrnehmungen des Herrn Mon-taigne nach Paris an die dastgen Astronomen überschrie-ben worden, und jeder begierig mit den besten Sehrohrendiesen neuen Trabanten zu erblicken bemühet war: sowohl Herr de la Caille, als Herr Messicr und die übri-gen nachforschenden Astronomen nicht das. Glück hatten,denselben wahrzunehmen, obschon Herr Montaigne ihnden z. 4. 7. und i i. Mai gesehen; aber ferner nichtmehr wahrgenommen; welches von einem wirklichen Tra-banten um so wunderbarer wäre, daß ihn auch andereBeobachter nicht bemerket hätten. Diese Anecdoke vonParis war mir schon damal als gewiß bekannt, als ichMeine Abhandlung schrieb. Ebcn so sicher ist eine andereAiieedore, von der Wahrnehmung dieses Trabanten, dieHerr Shorc im Jahr 1,740. zu London machte, unddie nur Herr Doctor Mols, Mitglied der Londner Aka-demie, als er mich 1764. zu Wien besuchte, erzählte.Als dieser im Jahre 1761. bey der Akademischen Si-hung zu London zugegen war: da die Wahrnehmungendes Herrn Montaigne in derselben vorgelesen wurden;so sagte er mir, daß Herr Short bey dieser Gelegenheitaufgestanden und öffentlich geläugnet habe, daß er dieseseine Wahrnehmungen je sür einen wirklichen Trabantengehalten habe noch je dafür halten werde; er bäce mithin,daß man diese sune Erklärung in die Acten der Akademieaufzeichnen möchte Und daß Herr Short wirklich seineWahrnehmungen nie für einen wahren Trabanten ausge-geben habe, das bezeuget das lournsl cle; 8avan5,conibine svec le; ineilleurL journsux ^n^loi; schiliuSI -776.54. Band. Num. g. wo Seite z66. vou HchrerAbhandlung Meldung gemacht wird, und von der es da.selbst so heißet: „Herr Lamberrjhat von den Wahr-
H z »neh.